"Besonders wertvoll sind" nach Einschätzung des Rezensenten "die Beiträge zu den Themen Patient Blood Management, Delir, Post-Intensiv-Care-Syndrom sowie zu komplexen Fällen wie der Intensivbehandlung in der Schwangerschaft oder dem Management eines Massenanfalls von Verletzten. Lesenswert ist auch der Beitrag zur Spontanatmung, die u.U. schädlich sein kann. Spontanatmung ist nicht per se schädlich, kann jedoch insbesondere bei hoher Atemarbeit in hypoxischer Krise selbst zur Auslöserin einer Lungenschädigung werden - eine Erkenntnis aus der Behandlung von PatientInnen mit einer durch das Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung ..."
"Zentraler Fokus des Werkes liegt auf der evidenzbasierten Praxis: Neuste Leitlinien, Konsensuspapiere und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse werden systematisch einbezogen. Dadurch ist das Jahrbuch nicht nur ein wertvolles Nachschlagewerk, sondern unterstützt auch konkret bei der klinischen Entscheidungsfindung," resümiert Schröder.
Jahrbuch Intensivmedizin 2025
Zacharowski, Kai (Hrsg.)
Pabst, 258 Seiten, Hardcover