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    Darmkrebs: Wer besonders gefährdet ist, wie er sich vermeiden lässt und wie er für profitable Geschäfte missbraucht wird

    Darmkrebs-Vorsorge wird ab dem 50. Lebensjahr als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanziert. Das Modellprojekt FARKOR hat jedoch in einer Studie ermittelt, dass bereits ab 30 Jahren eine Vorsorge nützlich und u.U. lebensrettend wäre: per Darmspiegelung oder per immunologischen Stuhltest. Professor Dr. Hermann Delbrück berichtet in seinem Ratgeber "Darmkrebs vermeiden", welche Risikogruppen am höchsten gefährdet sind und daher am dringendsten eine Vorsorge benötigen:

    - Wurde bei Verwandten Krebs diagnostiziert, ist an eine eigene Disposition für bösartige Erkrankungen zu denken.

    - "Bei Adipositas entsteht eine tumorfördernde Mikroumgebung. Studien weisen auf eine erhöhte Bösartigkeit der Karzinomzellen hin."

    - Bei chronischen Darmentzündungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) ist das Krebsrisiko während der ersten fünf Jahre relativ gering, steigt anschließend jedoch sehr stark.

    - "Bei Altersdiabetes (Typ 2-Diabetes) verläuft Darmkrebs in der Regel aggressiv und ungünstig."

    - AIDS: "Karzinome im After sind bei HIV-Infizierten besonders häufig. Sie sind sehr bösartig: Krebsvorstufen werden bei ihnen innerhalb weniger Monate bösartig. Das relative Erkrankungsrisiko beträgt bei ihnen das 30- bis 60fache gegenüber der Normalbevölkerung. Ursache ist eine systemische Abwehrschwäche, nicht der Virus selber; AIDS-Kranke bauen keine Abwehrstoffe gegen Krebs erregende HP-Viren (Human Papilloma) auf. Hinzu kommt das bei HIV-Patienten oft gering ausgeprägte Gesundheitsverhalten."

    - "Wer 40 Jahre lang raucht, muss mit einer 30 bis 50 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit rechnen, an Darmkrebs zu erkranken. Der Hauptgrund sind karzinogene Schadstoffe im Tabakrauch, die zu Genmutationen führen."

    - "Weniger der Alkohol selbst als sein Abbauprodukt Acetaldehyd wirkt mutagen und ist somit für ein erhöhtes Erkrankungsrisiko - besonders im Enddarm - verantwortlich."

    - Männer, die mit Männern sexuell verkehren, haben ein etwa 15fach erhöhtes Risiko für Krebsentwicklung im Analbereich.

     

    "Eine vorbeugende Impfung Homosexueller gegen die Virustypen HPV 6, 11, 16 und 18 kann bestimmte Hauterkrankungen des Analbereichs und damit Karzinomrisiken reduzieren. Der Nutzen einer Impfung ist bei ihnen umso größer, je frühzeitiger sie erfolgt; im Idealfall sollte die Impfung vor dem ersten sexuellen Kontakt stattfinden. Ist es schon zu einer Infektion mit HP-Viren gekommen und haben sich Antikörper entwickelt, so ist der Impferfolg geringer.

     

    HP-Viren (Huma Papilloma Viren) sind auch verantwortlich für Karzinome des Muttermundes bei Frauen. Bei ihnen haben frühzeitige Impfungen (z.B. Gardasil oder Cervarix) zu einer Reduzierung von Krebsvorstufen beigetragen."

     

    Delbrück beantwortet in seinem Buch konkret und verständlich die Fragen: Was können wir tun, um unser Krebsrisiko zu reduzieren? Welche Möglichkeiten haben wir, eine Erkrankung im Frühstadium zu erkennen? Gleichzeitig entlarvt der erfahren Onkologe wissenschaftlich fundiert die unsinnigen Mythen zum Thema und die ebenso unsinnigen diagnostischen oder therapeutischen Angebote zu Krebs. Um die Krankheit hat sich ein Geschäftsfeld entwickelt, das oft auch im medikamentösen und ärztlichen Bereich nur dem puren Profit dient.

     

    Hermann Delbrück: Darmkrebs vermeiden.
    Ein ärztlicher Ratgeber.

    Pabst, 268 Seiten. Paperback

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