Selbstaufmerksamkeit (Self-consciousness) und koronare Herzerkrankung - ein bedingt prospektiver Ansatz
Weimer, D.
1998, 188 Seiten
Print: 15,00 € |
Kein Download verfügbar.
(inkl. MwSt.)
Kein Download verfügbar.
Mehr Informationen
Inhaltsverzeichnis
Autor:Innen
Leseprobe
Presse / Leserstimmen
Für Entstehung und Verlauf koronarer Herzerkrankungen (KHK) werden neben den bekannten Risikofaktoren (u.a. erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel) zunehmend psychologische Faktoren in ihrer Bedeutung erkannt. Die Arbeit weist nach, daß KHK-Patienten ihrer eigenen Person im Vergleich zu anderen Patienten und Gesunden systematisch weniger Aufmerksamkeit zuwenden, und zwar bereits vor Bekanntwerden der Erkrankung. Somit erweist sich das aus der Sozialpsychologie stammende theoretische Konzept der Selbstaufmerksamkeit als für gesundheitspsychologische und psychosomatische Fragestellungen anwendungsrelevant. Daß niedrige Selbstaufmerksamkeit für Patienten mit koronarer Herzerkrankung spezifisch zu sein scheint, daß die KHK durch einen beeinträchtigten Zugang zum eigenen Erleben und Verhalten offenbar begünstigt wird, wirft ein neues, psychologisches Licht auf diese moderne Zivilisationskrankheit.
Für unseren Internetauftritt nutzen wir Cookies. Manche sind technisch nötig, andere zeigen uns, wo oder wie wir unseren Service oder unsere Diente verbessern könnten. Letzteres (google-Analytics) sind statistischer Natur und können abgewählt werden.