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Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin 2025.46:203-215
Die Rückbesinnung auf wissenschaftliche Grundlagen als Basis für die Weiterentwicklung der Schematherapie
Zusammenfassung:
Zusammenfassung: In diesem Artikel wird zunächst das Grundlagenmodell der Schematherapie mit den zentralen Interventionsmöglichkeiten erklärt und in den aktuellen Forschungskontext eingeordnet. Sodann wird ein schematherapeutischer Verlauf exemplarisch aufgezeigt, wobei insbesondere ein Beispiel einer empathischen Konfrontation transkribiert ist. Im Folgenden werden notwendige wissenschaftliche Grundlagen für Konzeption und Durchführung einer Schematherapie beschrieben. Hierzu wird ein Beispiel aufgeführt, wie Schematherapie in der Praxis von nicht hinreichend ausgebildeten Berufsleuten verfälscht und entsprechend mangelhaft angewendet wird. Im Weiteren werden verhaltenstherapeutische, horizontale und vertikale Analyse- Instrumente beschrieben, welche das schematherapeutische Verständnis verbessern. So kann mit einer Plananalyse die Funktion eines Bewältigungsmodus besser verstanden werden. Zuletzt werden die Notwendigkeit der Selbsterfahrung als Basis für non-suggestives und wissenschaftliches Vorgehen seitens der Therapierenden sowie Möglichkeiten der dimensionalen Weiterentwicklung der Schematherapie skizziert.
Schlüsselwörter:
Returning to scientific principles as foundation for the future developments of schema therapy
Abstract:
Abstract: This article first explains the basic model of schema therapy with its core intervention options, embedded into the context of current research. Next, a schema therapy case example is described focussing empathic confrontation, followed by the requirements how to apply the scientific foundation of schema therapy making it safe for the clients – in contradiction to a case vignette showing the opposite. In the next step the article shows how embedding schema therapy into essential techniques of Cognitive-behavior Therapy (e.g. a ‘Plananalyse’) overcomes the risk of applying schema therapy in a simplified, superficial way but working precisely and in an individualized manner. Finally, the necessity of therapist’s self-reflection and eventually self-therapy as a basis for a non-suggestive and scientific approach will be outlined, as well as possibilities for the dimensional further development of schema therapy.
Keywords: