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Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin 2025.46:192-202
20 Jahre Schematherapie in Deutschland – Eine Standortbestimmung
Zusammenfassung:
Beginnend mit einem Rückblick auf den Beginn der Schematherapie (ST) in Deutschland beschreibt dieser Beitrag den Ausgangspunkt der ST geboren aus der Not Jeffrey Youngs, mit störungsspezifischen Konzepten einigen Menschen nicht ausreichend helfen zu können. Vor dem Hintergrund eines Schema- und Modus-basierten, biographischen Verständnisses, einer bedürfnisbefriedigenden Beziehungsgestaltung und dem Einsatz erlebnisaktivierender Techniken zur Ressourcenaktivierung können mittlerweile (fast) alle komplexeren Interaktionsprobleme erfolgreich behandelt werden. Dies führte zu einer zunehmend breiteren Akzeptanz und Anwendung der ST in fast allen Settings sowie deren Einbeziehung in Fort- und Weiterbildung. Auf Probleme durch überzogene Erwartungen sowie einen unkritischen und nicht ausreichend geschulten Einsatz wird hingewiesen.
Schlüsselwörter:
20 years of schema therapy in Germany – a settlement
Abstract:
Looking back on the beginnings of schema therapy (ST) in Germany and its roots in Jeffrey Youngs struggle with difficult to treat clients this article outlines the progress that has been made by establishing a schema and mode-based understanding of biographical underpinnings combined with a need-fulfilling therapeutic relationship using experiential techniques for resource activation now enabling us to treat almost all kinds of interactional problems. This leads to a broader acceptance of ST and its use in a large variety of settings and its integration into training and continuous education. Pitfalls resulting form unrelented expectations and not skillful applications are mentioned.
Keywords: