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Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, 2024.34:7-19

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Reinhard Eher, Markus G. Feil & Martin Rettenberger
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Forensische Psychiatrie und Psychotherapie
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15-04-2024
DOI:
10.2440/009-0009

Risikokategorisierung, Risikokommunikation und risikobezogene Entscheidungsfindung in der forensischen Psychiatrie und Psychologie – über Versuche einer besseren Transparenz und Fairness

Zusammenfassung:

Die erkenntnistheoretischen und methodischen Grundlagen und die mit diesen einhergehenden Dilemmata und Herausforderungen gehen im Tun forensischer Versorgungseinrichtungen häufig unter, wenigstens verschwinden sie aus dem Diskurs und Bewusstsein. Gleichzeitig sind sie in den arbeitstäglich häufig zu treffenden Entscheidungen, die oft weitreichende Konsequenzen haben, ständig präsent und wirksam. 
Nach einer Darstellung und Erörterung der Herausforderungen des forensischen Alltags wird das Fünfkategorien-Modell zur Risikokommunikation (Hanson et al., 2017) vorgestellt. Dieses füllt insofern eine Lücke, als es die Risikokommunikation über fünf methodisch klar definierte Kategorien vereinheitlicht und Anschlussfähigkeit an bestehende Methoden und Instrumente zur Risikoeinschätzung schafft. Ferner bietet es eine Orientierung bezüglich des in den jeweiligen Kategorien notwendigen Interventionsbedarfs und der Erwartung der durch entsprechende Interventionen erzielbare Effekte. Damit sichert es in der Einrichtung zu treffende Entscheidungen ab und ermöglicht eine rationale Ressourcenallokation. 
Diskutiert werden auch wesentliche Kritikpunkte und bestehende Unsicherheiten des Fünfkategorien-Modells. Es stellt aus Sicht der Autoren eine deutliche Innovation dar und stimuliert Innovation und Entwicklung in der Forschung und Praxis.

Schlüsselwörter:

Risikoeinschätzung, Risikokategorisierung, Fünfkategorien-Modell

Risk Categories, Risk Communication and Risk Relevant Decisions in Forensic Psychology and Psychiatry – Moving towards more Transparency and Fairness

Abstract:

Risk relevant decisions are part of everyday life in forensic psychology and psychiatry. However, along with these challenges different dilemmas occur. In this article, the development of a common risk language, the Five-Level Risk and Needs System, is presented and discussed. This system enables a reliable and objective risk communication, assuring the transmitter and the receiver of the risk message may generate the same ideas of risk. Additionally, it offers an objective and quantitative estimate about the advantages and disadvantages of the decision-making.

After introducing this model, benefits and concerns are discussed.

Keywords:

Risk Assessment, Risk Categorizing, 5-Category Risk and Needs Model
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