Icon Spezial- und allgemeine FachliteraturWissenschaftliche Spezialtitel & allgemeinverständliche Fachliteratur
Icon Versand Europa kostenlosKostenloser, europaweiter Versand
Icon sicher zahlenSichere Bezahlung via Paypal & Überweisung

Pabst Science Publishers Logo

 Ihr Warenkorb
0 Artikel (0,00 €)

Artikeldetailansicht

Bestätigung des Status-Codes (nur bei kostenpflichtigem Kauf)

rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie, 2026.15:223-230

....
Arno Nagelschmied, Henning Brand
....
rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie
....
08-08-2026
DOI:
10.2440/002-0082

Von der Theorie zur Praxis – Sozialkonzepte im Dialog

Zusammenfassung:

Sozialkonzepte scheinen auf den ersten Blick nur ein formaler Rahmen zu sein. Der Begriff des Sozialkonzepts ist dabei in Deutschland sowie in der Schweiz stark etabliert und beschreibt, durch welche organisatorischen Maßnahmen Glücksspielanbieter der Verantwortung zum Schutz ihrer Spielgäste nachkommen. Sozialkonzepte werden erst dann wirksam, wenn sie auch gelebt werden: durch Haltung, Beobachtung und Gespräche, sowie durch die Fähigkeit von Organisationen, aus der Praxis zu lernen. Prävention ist dabei nicht nur eine Angelegenheit der beteiligten Personen im Spielbetrieb. Sie hängt ebenso an den Strukturmerkmalen des Angebots selbst – an Spielgeschwindigkeit, Nachvollziehbarkeit und Produktdesign – und daran, ob es gelingt, gesetzliche Vorgaben in reale Unterstützung zu verwandeln. Der entscheidende Entwicklungsschritt führt dabei von der Erfüllung regulatorischer Anforderungen zu einer verstehenden Akzeptanz: Erst wenn Mitarbeitende den Sinn verstehen und sich als professionelle Akteure erleben, wird aus dem Sozialkonzept eine tragfähige Praxis – und aus Prävention ein nachhaltiger Beitrag zu verantwortungsvollem Glücksspiel.

Schlüsselwörter:

Sozialkonzept, Prävention, Glücksspielregulierung, Glücksspielstörung, Verantwortungsvolles Glücksspiel, Nachhaltigkeit, Praxisdialog, Wirksamkeit

Abstract:

At first glance, social concepts may appear to be merely a formal framework. In Germany and Switzerland, however, the term ‘social concept’ is firmly established and refers to the organisational measures through which gambling operators fulfil their responsibility to protect gambling participants. Social concepts only become effective when they are actively embedded in everyday practice: through professional attitude, observation, communication, and through organisations’ ability to learn from practical experience. Prevention is therefore not solely a matter of the individuals working within gambling venues. It is equally shaped by the structural characteristics of gambling products themselves – including game speed, transparency, and product design – as well as by the extent to which regulatory requirements can be translated into meaningful forms of support. The crucial developmental step lies in moving beyond mere regulatory compliance towards informed and reflective acceptance. Only when employees understand the underlying purpose of social concepts and perceive themselves as competent professional actors does the social concept become a sustainable practical framework – and prevention a lasting contribution to responsible gambling.

Keywords:

social concepts, prevention, gambling regulation, gambling disorder, responsible gambling, sustainability, practical dialogue, effectiveness
5,00  inkl. MwSt.

Menge 
Icon Spezial- und allgemeine FachliteraturWissenschaftliche Spezialtitel & allgemeinverständliche Fachliteratur
Icon Versand Europa kostenlosKostenloser, europaweiter Versand
Icon sicher zahlenSichere Bezahlung via Paypal & Überweisung