Weitere Meldungen

    In zwei Stellungnahmen haben die notfallmedizinischen Fachgesellschaften, die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vor einem geplanten Gesetz des Bundesgesundheitsministeriums gewarnt. Der Referentenentwurf zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung

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    Vor rund acht Monaten wurde COVID-19 zur Pandemie erklärt. Um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, ist das ein vergleichsweise kurzer Zeitraum. Fest steht mittlerweile, dass bestimmte Vorerkrankungen einen schweren Infektionsverlauf provozieren können. Anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November klärt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darüber auf, welches Risiko für Patientinnen und Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, und insbesondere mit einer Leberzirrhose, besteht und was sie in Zeiten der Pandemie beachten sollten.

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    Bisher war unklar, ob eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion beziehungsweise eine COVID-19-Erkrankung zu einem anhaltenden immunologischen Gedächtnis führt und dies somit vor einer erneuten Infektion schützen kann. So hatten mehrere Studien gezeigt, dass SARS-CoV-2-spezifische Antikörper bei vielen Menschen mit überstandener COVID-19-Erkrankung nur über wenige Monate nachweisbar sind und daher möglicherweise auch nur einen zeitlich begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion bieten können. Ein Forscherteam am Universitätsklinikum Freiburg um Dr. Maike Hofmann, Dr. Christoph Neumann-Haefelin und Prof. Dr. Robert Thimme konnte jetzt zeigen: Nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion werden Immunzellen gebildet, die im Körper erhalten bleiben und bei einer erneuten Infektion eine schnelle Immunantwort vermitteln könnten. Die Freiburger Studie wurde am 12. November 2020 in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

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    Die Verantwortlichen der Gesellschaft für Virologie (GfV) und Vertreter/innen virologischer Einrichtungen in Deutschland halten die von der Politik aktuell angeordneten Maßnahmen zur Reduktion der Anzahl an SARS-CoV-2 Neuinfektionen in der Gesamtschau für erforderlich und notwendig. Ähnlich lautet die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO Stellungnahme „COVID-19: taking stock and moving forward together[1]). Die jetzige Situation in Deutschland ist von einer exponentiellen Zunahme der Zahl an SARS-CoV-2 Neuinfektionen geprägt; ihr folgt mit einer zeitlichen Verzögerung ein Anstieg der schweren COVID-19 Verläufe [2]:

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    Unterstützung durch die Klinikleitung, mehr Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit bei der Festlegung interner Abläufe und verpflichtender Schulungen, genügend Freiraum und Wertschätzung ihrer Arbeit – das sind wichtige Voraussetzungen, damit Transplantationsbeauftragte ihre Aufgaben in den Krankenhäusern zuverlässig erledigen können. Als Wegbereiter für die Organspende stehen sie im Mittelpunkt der gesetzlichen Neuerungen vom April letzten Jahres. Dass das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende den Weg für mehr Organspenden ebnet, darin stimmten alle Teilnehmenden der Expertenrunden während der Live-Schaltung des diesjährigen virtuellen Jahreskongresses der Deutschen Stiftung Organtransplantation überein. Einigkeit herrschte auch darüber, dass viele Schritte bereits getan wurden, aber noch weiter Verbesserungspotenzial besteht, das gemeinsam realisiert werden sollte.

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    Die Zahlen der COVID-19-Patienten in den Kliniken und deren Intensivstationen steigen weiterhin sprunghaft an. Die ersten Einrichtungen erreichen ihre Belastungsgrenzen – vor allem in den Großstädten und Ballungsgebieten. Dabei erwarten vor allem die Intensivmediziner erst in den nächsten vier bis sechs Wochen den Höhepunkt der Patientenzahlen auf den Intensivstationen. Die Forderung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist deshalb unmissverständlich: „Die Krankenhäuser mit einem hohen Aufkommen an COVID-19-Patienten müssen jetzt, umgehend, aus dem Regelbetrieb herausgenommen und auf Notbetrieb umgestellt werden!“ mahnt DIVI-Präsident Prof. Uwe Janssens (Foto), stellvertretend für Ärzte und Pfleger auf den Intensivstationen. „Die Politik darf jetzt nicht länger auf Zeit spielen!“

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    One of the many dangers of COVID-19 is the disease's mysterious ability to promote blood clots throughout the body. Now, a new study may explain why — the disease appears to spur the production of special antibodies known to trigger blood clots.

     

    These so-called "autoimmune antibodies" or "autoantibodies" attack a person's own tissues. Specific types of autoantibodies called "antiphospholipid autoantibodies" attack cells in such a way as to promote blood clots.

     

    In the study, published Nov. 2 in the journal Science Translational Medicine, researchers detected these autoantibodies in about half of patients hospitalized with COVID-19.

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    Pflegende Angehörige leiden überdurchschnittlich stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie: Mehr als jeder zweite sagt, dass sich sein Gesundheitszustand im Vergleich zu vorher verschlechtert hat. 57 Prozent geben an, dass die Belastung durch die Pflege deutlich gestiegen ist. Ein Drittel bewertet die eigene Lebensqualität als schlecht oder sehr schlecht, vor der Corona-Pandemie waren es nur sieben Prozent – der Wert hat sich also mehr als vervierfacht. Das ergibt eine repräsentative Studie*, die der Bremer Professor für Gesundheitsökonomie Heinz Rothgang für die DAK-Gesundheit erstellt hat. Angesichts der Ergebnisse begrüßt DAK-Vorstandschef Andreas Storm die aktuellen Reformpläne des Bundesgesundheitsministeriums, die pflegenden Angehörigen mehr Flexibilität geben sollen. Von derzeit 4,25 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden 3,34 Millionen (79 Prozent) zu Hause versorgt.

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    Millionen Kinder erkranken bereits in jungen Jahren an Asthma. Bauernhofkinder haben ein geringeres Asthmarisiko als Kinder, die nicht auf einem Bauernhof leben. Die Mechanismen, die hinter der Schutzwirkung des Bauernhofs vor Asthma im Kindesalter stehen, sind nicht vollständig bekannt. Eine Forschungsgruppe des Helmholtz Zentrums München und des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) klärte nun, wie das Darmmikrobiom von Kindern an diesem Schutzprozess beteiligt ist.

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    „Bitte differenzieren Sie so valide wie möglich zwischen den sofort verfügbaren und mit Personal ausgestatteten Intensivbetten und der durch Umschichtung und Umorganisation verfügbaren Notfallreserve an Intensivbehandlungsmöglichkeiten.“

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