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    News - Archiv

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    Nein, es liegen nicht die Nerven blank. Intensivmediziner sind Menschen, die in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, ruhig bleiben. Aber so langsam regt sich bei ihnen absolutes Unverständnis. Und die Stimmen werden lauter, um politisch gehört zu werden. „Wir rennen sehenden Auges ins Verderben“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. „Nur weil die Bevölkerung des Lockdowns müde ist, können wir nicht bei Inzidenzen von 125, einem R-Wert von 1,2 und exponentiell steigenden COVID-19-Patieten auf den Intensivstationen darüber nachdenken, wie sich weitere Lockerungen durchsetzen lassen. Wir müssen von den hohen Zahlen runter! Jetzt. Augenblicklich. Zwei oder drei Wochen harten Lockdown – das lässt sich ab Montag über die Osterferien gut realisieren. Das wird zahlreiche Menschenleben retten und noch viel mehr vor lebenslangen Langzeitfolgen durch COVID bewahren. Portugal hat es vorgemacht. Erst harter Stopp. Und dann öffnen. Das hat super geklappt.“...

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    Einer der bekanntesten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 ist starkes Übergewicht. Aber auch unter- oder mangelernährte Menschen sind von Infektionserkrankungen oft besonders stark betroffen. Werden sie krank, fehlt es häufig an körpereigenen Reserven. Welchen Einfluss der Ernährungszustand von COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Krankheitsverlauf hat und wie häufig Mangelernährung in dieser Patientengruppe überhaupt vorkommt, ist bislang noch weitgehend unbekannt. Französische Forschende legen nun Daten aus der ersten Welle der Pandemie vor, die zeigen, dass ein hoher Anteil der stationär versorgten COVID-19-Patienten Anzeichen für eine Mangelernährung aufweist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) nimmt die Analyse zum Anlass, einmal mehr auf die Notwendigkeit eines Ernährungsscreenings und -managements bei stationär behandelten Patienten hinzuweisen.

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    Hypnose lindert Schmerzen, reduziert die psychische Belastung und fördert die Genesung nach chirurgischen Eingriffen – das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse, in der Psychologen aus Jena und Leipzig die Wirksamkeit von Hypnose im Rahmen operativer Eingriffe untersuchten. Die Wissenschaftler werteten dafür 50 Einzelstudien mit über 4000 Patienten aus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt im Fachblatt Clinical Psychology Review.

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    Mit dem Beginn der Corona-Pandemie startete auch die fieberhafte Suche nach Impfstoffen und wirksamen Medikamenten gegen das Virus SARS-CoV-2. In der Forschung laufen die Aktivitäten auf Hochtouren. Täglich werden hunderte neue wissenschaftliche Arbeiten über das Virus und die Erkrankung COVID-19 veröffentlicht. Jetzt hat die European Respiratory Society (ERS) erstmals eine europäische Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19- Patientinnen und-Patienten herausgegeben. Professor Dr. Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), ist Co-Autor und Vertreter der Leitlinie in Deutschland.

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    -Eine Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab reduziert bei Risikopatienten mit COVID-19 das Risiko für einen schweren Verlauf oder Tod um 70 %

    - Die Antikörper-Kombination verkürzte die Dauer der Symptome signifikant um 4 Tage

    - Die Kombination aus Casirivimab und Imdevimab ist die einzige Therapie mit monoklonalen Antikörpern, die in Laborversuchen ihre Wirksamkeit gegen die wichtigsten neu auftretenden Mutationen beibehält, laut des "Factsheets" der Notfallzulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA [1]

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    Perioperative Behandlung in der Herzchirurgie: Das deutsche Standardwerk "Extrakorporale Zirkulation in Theorie und Praxis" ist in völlig aktualisierter, stark erweiterter Neuauflage erschienen. 62 deutsche und US-amerikanische Spezialisten aus Medizin, Pflege und Technik haben zu dem englischsprachigen Band beigetragen.

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    Das COVID-19-Vakzin von AstraZeneca kann in seltensten Fällen eine Sinus/Hirnvenenthrombose auslösen. Professor Dr. Andreas Greinacher und Kollegen (Universität Greifswald) haben den Entstehungsmechanismus untersucht und eine wirksame Thrombosetherapie identifiziert: hochdosierte intravenöse Immunglobuline. Die Ärzte stellen ihre Behandlungsempfehlungen in einer detaillierten Stellungnahme zur Verfügung: gth-online.org/wp-content/uploads/2021/03/GTH_Stellungnahme_AstraZeneca_3_19032021-3.pdf

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    n zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch den Impfstoff von AstraZeneca (insgesamt ca. 1,22 Millionen Impfungen) sind in Deutschland 6-16 Tage nach der Impfung bei sechs Frauen zwischen 22 und 48 Jahren cerebrale Sinus- und Venenthrombosen (CSVT) beobachtet worden, drei davon mit tödlichem Ausgang. Ein weiterer, männlicher Patient verstarb an den Folgen einer Hirnblutung im Zusammenhang mit einer ungewöhnlichen Gerinnungsstörung. Bei einem Teil der 7 Patienten wurde zudem eine Erniedrigung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) festgestellt. In vier Fällen lagen Erkrankungen vor, die teilweise auch das Blutgerinnungssystem betrafen.

    Zusammengefasst ist derzeit ein möglicher Kausalzusammenhang der berichteten Einzelfälle mit der Impfung nicht abschließend beurteilbar, da zu mehreren Fällen nur wenige Informationen vorliegen. (Informationen aus der Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Instituts vom 15.03.2021).

    In Großbritannien wurden bei ca. 11 Millionen Impfungen bisher drei CSVT gemeldet, aus Norwegen liegen zwei Meldungen vor....

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    Aus einer neuen Studie geht hervor, welche Zelltypen aufgrund ihrer Genexpression mit SARS-CoV-2 infiziert werden können. Die Studie stellt fest, dass die Zellen älterer Personen, von Männern und Rauchern vermehrt virale Türöffner für das Coronavirus besitzen. Dies könnte eine Erklärung für schwerere Verläufe von COVID-19 in diesen Gruppen sein. Die Autorinnen und Autoren der Studie sind Teil des Human Cell Atlas Lung Biological Network

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    COVID-19: Die Highflow-Sauerstoff-Therapie hat sich in der aktuellen Pandemie bewährt. Die Intensivmedizin konnte während des zurückliegenden Jahres wertvolle Erfahrungen sammeln. Peter Kremeier et al. fassen sie in ihrem neuen Manual "Beatmungs- und Intensivtherapie bei COVID-19" zusammen und schlagen detaillierte Behandlungspfade vor.

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