Symposium feiert Jubiläum mit Themenvielfalt
Dabei ist 2020 ein ganz besonderes Jahr für das Symposium, das sich mit bis zu 4.850 Teilnehmern zu einem der führenden seiner Art in ganz Europa entwickelt hat: Der Kongress feiert 30-jähriges Jubiläum. In mehr als 500 Vorträgen, rund 170 Sitzungen und Workshops, können sich die Teilnehmer des Kongresses zu den Themen Intensivmedizin und -pflege, Notfallmedizin und Anästhesie informieren, austauschen und praktische Tipps aus dem Krankenhausalltag bekommen. „Wir bieten auch zunehmend neue Veranstaltungsformate an, wie etwa einen Science Slam oder das Literarische Quartett“, sagt Kordula Grimm, die Leiterin des Bereiches CONGRESS BREMEN und Gastveranstaltungen.
Neben dem Science Slam gehören auch die TED-Sitzungen zu den besonders interaktiven Fortbildungsangeboten. Dabei können die Teilnehmer über Lösungen eines Problems abstimmen. Das „anästhesiologisch-literarische Quartett“ beschäftigt sich mit Büchern aus dem Grenzbereich von Belletristik und Medizin. Mehrere Disziplinen tauschen sich zudem über ihre Sicht auf den 123 Jahre alten Roman „Dracula“ aus. Die aus dem Münster-„Tatort“ als Staatsanwältin bekannte Schauspielerin Mechthild Großmann liest vor Ort aus dem Roman.
Aktuelle Themen, neue Erkenntnisse, Auswirkungen politischer Entscheidungen
Die meisten Angebote des Symposiums beschäftigen sich mit aktuellen Entwicklungen bei Kernthemen. Neue Erkenntnisse zur Vorbeugung, Entstehung und Therapie der Sepsis stehen ebenso auf dem Programm wie Schmerztherapie, Kreislauf- und Atemwegsmanagement, moderne Pflegekonzepte oder juristische Probleme. Das Master Class Symposium zum Thema „Organisation und Management in der Intensivmedizin“ richtet sich insbesondere an Ober- und Fachärzte. Abgerundet wird das Angebot durch BISS- (Bremer Intensiv-Starter) Seminare und Workshops.
In einigen Vorträgen geht es auch um aktuelle politische Entscheidungen und ihre Auswirkungen auf den Krankenhausalltag. In der Vortragsreihe „Organversagen: Organspende Update 2020“ werden die Folgen der gesetzlichen Neuregelung des Transplantationsgesetzes besprochen. Demnach ist, wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, nach seinem Tod automatisch Organspender. Diese Lösung gilt bereits in Österreich. Kollegen aus dem Nachbarland berichten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.
Drei Institutionen veranstalten das Symposium gemeinsam: der Wissenschaftliche Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. (WIVIM), die Bremer HCCM Consulting GmbH und CONGRESS BREMEN, M3B GmbH. 2019 zählten die Veranstalter 4.848 Teilnehmer. 196 Aussteller stellten ihre Produkte und Dienstleistungen vor, 490 Referenten gestalteten Vorträge und Workshops.
Informationen zum Programm 2020 sowie zu den Ticketpreisen finden Interessierte unter www.intensivmed.de. Online ist die Anmeldung noch bis zum 10. Februar 2020 möglich, danach vor Ort an der Tageskasse.
Quelle:
www.messe-bremen.de