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    NEWS-Archiv - zum weiterlesen

    Studie: Gender-Sprache verhindert Eleganz, produziert jedoch Missverständnisse, Konflikte und Diskriminierungen

    "Gender-Sprache trägt nicht zur Gerechtigkeit bei, sondern zu Diskriminierungen und Missverständnissen." Der Kulturwissenschaftler Hendryk von Reichenberg und der Psychologe Michael Klein analysieren das Konfliktpotential in ihrem interdisziplinär fundierten, teils erheiternden Sachbuch "Das Ende der Gender-Sprache" (Pabst Publishers).

    Reichenberg verdeutlicht: Der linksliberale, feministisch gesteuerte Zeitgeist verengt einseitig die Debatte auf die Frage: ´Bist du für Gender-Sprache? Wenn nein, bist du gegen die Gleichberechtigung von Frauen und damit  im rechts-reaktionären politisch-moralischen Abseits.´ Die Strategie dieses Ausgrenzens und Verengens  erschwert vielen Opfern das soziale Leben, evtl. auch die berufliche Situation - und erleichtert gleichzeitig den Gender-Befürwortern das Gefühl moralischer bzw. intellektueller Überlegenheit. "Gender-Aktivisten wollen sich als bessere Menschen inszenieren und fühlen sich befugt, der Gesellschaft gegenderte Sprachregeln autoritär vorzuschreiben." Wer im Studium in Prüfungsarbeiten nicht konsequent gendert, muss oft mit ungünstigen Benotungen rechnen.

     

    "Durch die Gender-Sprache werden Sätze länger, komplizierter, umständlicher und schwerer verständlich, ohne dass sie mehr Information bieten." Es entstehen Formulierungen, die den Lesefluss hemmen und dem sprachästhetischen Empfinden zuwiderlaufen. Lesefreude und Prägnanz nehmen ab, Missvergnügen und Missverständnisse nehmen zu. Leser reagieren mit Desinteresse oder Widerwillen. Denn: Auf lange Sicht setzt sich unerfreuliche, umständliche Sprache nie durch; Alltag und Literatur entwickeln Sprache in Richtung Einfachheit und Klarheit. "Sprachveränderungen lassen sich nicht aufoktroyieren, sondern müssen sich in der Gemeinschaft der Sprechenden, der Bevölkerung organisch entwickeln." Daher prognostizieren die Wissenschaftler ein "Ende der Gender-Sprache".

     

    Die Entstehung und Motivation der Gender-Sprache verorten die Wissenschaftler in einem militant feministischen, misandrischen Milieu: Hier sehen Frauen ihr eigenes Geschlecht als generell unterprivilegiert - und das männliche Geschlecht als überprivilegiert. Die Gender-Sprache wird als Instrument gesehen, das angebliche Missverhältnis umzudrehen.


    Literatur zum Thema


    Michael Klein, Hendryk von Reichenberg: Das Ende der Gender-Sprache.
    Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie.

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