Icon Spezial- und allgemeine FachliteraturWissenschaftliche Spezialtitel & allgemeinverständliche Fachliteratur
Icon Versand Europa kostenlosKostenloser, europaweiter Versand
Icon sicher zahlenSichere Bezahlung via Paypal & Überweisung

    NEWS-Archiv - zum weiterlesen

    Autonomie und Verantwortung: zwei Kernbegriffe für die erfolgreiche „Arbeit der Zukunft“

    Wirtschaftspsychologie: Welche Aspekte machen eine gute Führung aus? Wie kann eine Führungskraft gleichzeitig Ordnung und Freiheit schaffen? Dr. Felix Frei, Unternehmensberater aus Zürich, ist sich sicher: Nur durch Autonomie und Verantwortung – und zwar auf beiden Seiten – kann eine effektive Zusammenarbeit von Führung und Geführten funktionieren. In seinem neuen Buch „Aufbruch zu Autonomie“ beschreibt er den Weg in eine erfolgreiche „Zukunft der Arbeit“.

    Das heute dominierende Führungsverhalten kann man wohl bestenfalls als „klassisch“ bezeichnen: Strenge hierarchische Strukturen engen den Bewegungsraum für alle Beteiligten ein, das klare „Oben“ und „Unten“ lässt wenig Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und Autonomie zu entwickeln. Wenn es formal nur in eine Richtung – nämlich von oben nach unten – geht, können auf beiden Seiten niemals beste Leistungen erbracht werden. Es ist eher folgendermaßen: „Wo oben Patronales herrscht, ist unten Infantiles nicht weit.“

    Das „Patronale“ äußert sich nicht nur im Verhalten, sondern häufig auch in Statussymbolen, Privilegien und anderen Regelungen. Die Hierarchie wird so deutlich sichtbar gemacht. „Ein Begriff wie ‚hohe Tiere‘ macht deutlich, dass andere kleiner sind.“ Das „Infantile“ liegt also nahe und wird durch dominante Hierarchien und Führungsverhalten „von oben herab“ weiter verstärkt.

    Wer als Führungskraft aber autonome und entsprechend leistungsfähige Mitarbeiter anleiten möchte, muss ihre hundertprozentige „Mündigkeit“ anerkennen und fördern. Gute Führung ist darauf angewiesen, dass alle Seiten willens und fähig sind, Verantwortung zu übernehmen. Das setzt allerdings voraus, dass man den Sinn dessen, was man verantworten will, erkannt und selbst mit entwickelt hat. „Hat man keinerlei Anteil an diesem Sinn, so hat man auch nichts zu verantworten. Allerhöchstens gehorcht man.“ Nur wer einen Sinn in Übereinstimmung mit seinen Werten ausgestalten kann, hat die Möglichkeit, Autonomie zu entwickeln. „Solche Autonomie zu ermöglichen, zu fordern und zu fördern, muss das Ziel jeglicher künftiger Führung sein.“

     

    Felix Frei (2018). Aufbruch zu Autonomie. So kann die Zukunft der Arbeit gelingen. Pabst, 217 Seiten, ISBN 978-3-95853-411-7, Hardcover

     

    zum Buch im Shop

    Icon Spezial- und allgemeine FachliteraturWissenschaftliche Spezialtitel & allgemeinverständliche Fachliteratur
    Icon Versand Europa kostenlosKostenloser, europaweiter Versand
    Icon sicher zahlenSichere Bezahlung via Paypal & Überweisung