News - Archiv

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    Berlin, 28. August 2020. Jährlich werden in Deutschland ca. 40.000 Amputationen durchgeführt, die im Zusammenhang mit dem Diabetischen Fußsyndrom (DFS) stehen. Ein sehr großer Teil davon könnte durch Präventionsmaßnahmen und bessere Aufklärung verhindert werden. Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) engagiert sich schon lange für die Reduzierung solcher Eingriffe. Der neue DFS-Fuß-Pass soll dabei helfen.

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    Die Corona-Pandemie führte im ersten Halbjahr 2020 zu deutlichen Schwankungen bei den Notfalleinweisungen der Krankenhäuser. Nachdem im Lockdown-Monat März 25 Prozent weniger Menschen mit einem Herzinfarkt in eine Klinik kamen, normalisiert sich die Versorgung seit Juni wieder weitgehend. Im Juni lagen die Einweisungen zum Teil sogar leicht über Vorjahresniveau. Das zeigt eine aktuelle Sonderanalyse der DAK-Gesundheit. Die Daten zeigen darüber hinaus: Diese „Corona-Delle“ bei den Klinikfällen gab es auch bei Schlaganfällen und psychischen Erkrankungen. Viele Menschen gingen im Frühjahr trotz lebensbedrohlicher Erkrankungen nicht ins Krankenhaus – vermutlich aus Angst sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus zu infizieren. Ein vermuteter Nachholeffekt ist allerdings nicht erkennbar.

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    Immer mehr Menschen in Deutschland sind übergewichtig oder adipös, also krankhaft fettleibig. Damit steigt auch die Zahl der Patienten mit einem Typ-2-Diabetes, denn die Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für diesen Diabetestyp. Umgekehrt kann sich der Zuckerstoffwechsel verbessern, wenn Patienten es schaffen Gewicht zu verlieren – auch wenn dies durch einen chirurgischen Eingriff geschieht. Eine neue Patientenleitlinie zur Chirurgie der Adipositas widmet sich daher ausführlich auch dem metabolischen Aspekt der möglichen Operationen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) begrüßt die Veröffentlichung als fachlich fundierte und verständliche Orientierungshilfe für Betroffene und Angehörige. Damit unterstütze die Leitlinie auch die Arbeit der Diabetesberaterinnen und -berater und Diabetesassistentinnen und -assistenten, die die Patienten durch ihre Krankheit begleiten.

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    Berlin – In Deutschland leben etwa eine Million Menschen mit einer Halsschlagader, die zu mehr als 50 Prozent durch Kalkablagerungen verengt ist – lösen sich aus den Plaques Stückchen heraus, droht ein Schlaganfall im Gehirn. Viele dieser Patienten haben aus Angst vor einer Corona-Infektion notwendige Kontrolluntersuchungen oder anstehende Operationen vermieden. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) rät, diese Termine dennoch unbedingt wahrzunehmen.

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    Seit dem Wochenende behandeln Ärztinnen und Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin Alexei Nawalny. Der Patient befindet sich auf einer Intensivstation und ist weiterhin im künstlichen Koma. Sein Gesundheitszustand ist ernst, derzeit besteht jedoch keine akute Lebensgefahr.

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    Vor wenigen Monaten hatte die Arbeitsgruppe um Prof. Tobias Huber, Nephrologe am UKE in Hamburg, SARS-CoV-2 in den Nieren verstorbener COVID-19-Patienten entdeckt und nachgewiesen, dass diese Organe ebenfalls Ziel von SARS-CoV-2 sind. Nun zeigte die gleiche Arbeitsgruppe, dass dort auch eine Virusreplikation stattfindet, die möglicherweise klinische Folgen hat: Der Nachweis von Virus-RNA in den Nieren korrelierte mit einer höheren Rate an akutem Nierenversagen und einer höheren Sterblichkeit. Wie die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aus diesen Daten schlussfolgert, müssen Patienten mit schweren COVID-19-Verläufen nephrologisch mitbetreut und nachbeobachtet werden.

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    Bei COVID-19-Erkrankungen kann es zum Auftreten von neurologischen Manifestationen wie Riech- und Geschmacksstörungen, Enzephalopathien, Enzephalomyelitiden, ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen sowie neuromuskulären Erkrankungen kommen. Die Autoren der neuen Leitlinie empfehlen daher eine neurologische Mitbetreuung, und zwar auch bei schwer erkrankten, intensivpflichtigen COVID-19-Patienten, die keine offensichtlichen neurologischen Manifestationen zeigen. Denn diese könnten leicht in der pulmonal dominierten Intensivsituation maskiert bleiben. Das könne letztlich zur hohen Mortalität von beatmungspflichtigen COVID-19-Patienten in Deutschland beigetragen haben.

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    Erkranken Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom, hat auch der Sohn oder Bruder ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Ob dies auch gilt, wenn bei Verwandten Krebsvorstufen entdeckt werden, war bisher noch nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler die Daten von über sechs Millionen Männern ausgewertet, um herauszufinden, wie hoch das Risiko für Prostatakrebs in diesem Fall ist. Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, dass das Risiko für Prostatakrebs auch bei Vorstufen ähnlich erhöht ist. Dies sollte bei Beratungen zur Früherkennung miteinfließen.

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    Die Entwicklung von effizienten und schonenden Methoden zur Diagnose von Brustkrebs auf Basis von Blut steht im Fokus der neuen Arbeitsgruppe »Nanozelluläre Wechselwirkungen« am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP. Geleitet wird die Gruppe am Standort CAN in Hamburg seit dem 1. Juli 2020 von Dr. Neus Feliu Torres. Sie ist eine von fünf »High Potentials«, die Fraunhofer 2019 mit seinem »Attract«-Programm gewinnen konnte. Mittels der »Liquid Biopsy«-Verfahren, die sie im Projekt LIBIMEDOTS entwickeln möchte, sollen bei Brustkrebspatientinnen u. a. Krankheitsstatus und Krankheitsverlauf in Echtzeit verfolgt werden können.

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    Die Corona-Pandemie belastet auch die häusliche Pflege. Rund ein Drittel der pflegenden Angehörigen erlebt eine Verschlechterung der Pflegesituation. 24 Prozent sind besorgt, die Pflege in Corona-Zeiten nicht mehr zu schaffen. Besonders schwierig ist die Situation für Angehörige von Menschen mit Demenz. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird noch herausfordernder. Dies zeigen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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