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    Deutschlands Ärzte schlagen Alarm: Noch immer bleiben coronabedingt Patienten den Praxen fern, die eigentlich medizinisch betreut werden müssten. Eine aktuelle Umfrage unter Haus- und Fachärzten zeigt: Fast

    drei Viertel der Mediziner kennen Patienten, die wichtige Kontrolluntersuchungen oder Behandlungen aufschieben, wodurch ihnen gesundheitliche Nachteile drohen könnten.

     

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    Die medizinische Dokumentation der Verdachtsabklärung auf COVID-19 soll erleichtert werden. Dafür hat die Sektion „Notaufnahmeprotokoll“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nun einen passenden Anamnesebogen entwickelt. „Unser Ziel ist, die Dokumentation in allen Sektoren des Gesundheitswesens passend in den Arbeitsablauf zu integrieren. Das gilt auch für temporäre Einrichtungen wie Fieberambulanzen“, sagt Projektinitiator Markus Baacke (Foto), Mitglied der Sektion und Notfallmediziner am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Der nun vorgelegte Anamnesebogen dient vor allem der Informationsübermittlung an weiterbehandelnde Ärzte im ambulanten und stationären Sektor, um dort eine erneute COVID-19-spezifische Anamneseerhebung unnötig zu machen.

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    Im Rahmen der Lehre des Bachelorstudiengangs Ernährungstherapie und -beratung wurden aktuelle Studien zum Thema Ernährung der Deutschen in Coronazeiten zusammengefasst. Dabei konnten folgende Ergebnisse festgehalten werden.

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    Wie sieht die bestmögliche intensivmedizinische Therapie von Patienten mit COVID-19 aus? Die Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit führt beispielsweise zu Änderungen in der Beatmungstherapie, der Medikamentenversorgung oder der Thromboseprophylaxe. Dazu haben heute führende medizinische Fachgesellschaften aktualisierte Empfehlungen publiziert, die jedem Mediziner bei der zielgerichteten Behandlung betroffener Patienten helfen. „Diese neue Leitlinie findet einen breiten Konsens unter den beteiligten Experten sowie medizinischen Vereinigungen und gibt damit behandelnden Ärzten mehr Sicherheit bei der Arbeit“, unterstreichen die Präsidenten der beiden federführenden Fachgesellschaften, Professor Uwe Janssens von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie Professor Stefan John von der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).

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    Monitoring in der Intensivmedizin: Die nicht-invasive Überwachung der zerebralen Sauerstoffsättigung mit Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS) findet immer weitere klinische Verbreitung, berichten Professor Dr. Matthias Heringlake u.a. (Universitätsklinik Lübeck) in Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 2/2020.

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    Vorsorge-Impfungen sind bei Nierenkranken nur eingeschränkt wirksam, jedoch immer nützlich und dringend zu empfehlen. Professor Dr. Matthias Girndt fasst den neuen Informationsstand in seinem Beitrag zum aktuellen Lehrbuch der Akademie Niere zusammen. In einer großen Studie mit Dialysepatienten senkte eine Influenza-Impfung das Sterblichkeitsrisiko um 27 Prozent, eine Pneumokokkenimpfung um 23 Prozent, beide Impfungen zusammen um 39 Prozent.

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    In a first, a young COVID-19 patient in the U.S. has received a double-lung transplant after the coronavirus ravaged her lungs. The patient, a Hispanic woman in her 20s, spent six weeks in the intensive care unit at Northwestern Memorial Hospital in Chicago after developing severe COVID-19, according to a statement from Northwestern Medicine. She was hooked up to a ventilator and an extracorporeal membrane oxygenation (ECMO) machine to keep her heart and lungs going.

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    Ärztinnen sprechen mit ihren PatientInnen meist anders als Ärzte: teilnahmsvoller, partnerschaftlicher und länger. Ärztinnen besprechen auch mehr psychosoziale persönliche Fragen und formulieren ihre Therapievorschläge eher als Anregung und Rat. Ärzte tendieren jedoch zur direktiven Anweisung. Das Lehrbuch "Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis" informiert wissenschaftlich fundiert, wie medizinisches Personal mit PatientInnen umgeht und wie sich die Beziehungen verbessern lassen - in beiderseitigem Interesse.

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    Wenn Patienten mit einem Engegefühl in der Brust ins Krankenhaus kommen, ist es überlebenswichtig, so schnell wie möglich festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt oder nicht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und RNA-Molekülen eine Methode entwickelt, mit der eine Vorstufe des Herzinfarkts, die instabile Angina pectoris, zukünftig früher und sicherer erkannt werden könnte.

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    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen in der weltweit ersten großangelegten genomweiten Studie Genvarianten gefunden, die den Verlauf von Covid-19 deutlich beeinflussen – eine davon betrifft das Gen für die Blutgruppeneigenschaft. Die Untersuchung hatte gezeigt, dass Menschen mit der Blutgruppe A ein um etwa 50 Prozent höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 tragen als Menschen mit anderen Blutgruppen. Menschen mit Typ-0-Blutgruppe hingegen waren um knapp 50 Prozent besser vor einer ernsten Covid-19-Erkrankung geschützt.

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