News - Archiv

    Hier auswählen, Auswahl erscheint unten

    Getroffene Auswahl

    Brasilien ist einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Besonders stark betroffen ist das brasilianische Amazonasgebiet. Wie sich die Pandemie dort auswirkt, skizziert IASS-Fellow Artur Sgambatti Monteiro gemeinsam mit Lucas Lima dos Santos in einem neuen „discussion paper“: Die Gesundheitsversorgung in Städten des Amazonasgebiets reiche nicht aus. Indigene ethnische Gruppen seien zudem stark gefährdet, weil die Pandemie das illegale Roden riesiger Waldflächen erleichtere. Das damit verbundene Vordringen in bislang unberührte Gebiete könnte zu neuen übertragbaren Zoonosen führen, so das Fazit der Autoren.

    [...] Weiterlesen

    Eine Forschungskooperation der Universität Konstanz unter Federführung von Professor Dr. Christof Hauck (Fachbereich Biologie) mit Beteiligung des Klinikum Konstanz, eines Konstanzer Diagnostiklabors und des Konstanzer Unternehmens myPOLS Biotec, einer Ausgründung aus der Arbeitsgruppe für Organische Chemie / Zelluläre Chemie der Universität Konstanz, hat ein neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren entwickelt. Dieser Test ermöglicht es, Ergebnisse in der Hälfte der Zeit zu ermitteln – im Vergleich zur klassischen Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

    [...] Weiterlesen

    Ehrenamtliche Digitalexperten bauen die Quarantäne-App quarano ( www.quarano.de ) unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzleramtes und entlasten so die Gesundheitsämter in der Corona-Krise.

    [...] Weiterlesen

    Eine von drei Frauen in Europa hat den Rezeptor für Progesteron von Neandertalern geerbt - eine Genvariante, die mit erhöhter Fruchtbarkeit, weniger Blutungen zu Beginn der Schwangerschaft und weniger Fehlgeburten in Verbindung steht. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der Zeitschrift Molecular Biology and Evolution von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Karolinska Institutet in Schweden veröffentlicht wurde.

    [...] Weiterlesen

    Durch die aktuelle Corona-Pandemie erhält die Intensivpflege mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung als systemrelevante Berufsgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) weist darauf hin, dass Applaus allein jedoch nicht ausreicht. „Die Situation ist teils grenzwertig und wir brauchen langfristige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Intensivpflege“, betont Carsten Hermes, Sprecher der Sektion Pflege der DGIIN. Die Sektion Pflege der DGIIN hat jetzt eine aktuelle Stellungnahme zur Situation der Intensivpflege in Deutschland veröffentlicht.

    [...] Weiterlesen

    An der MedUni Wien/AKH Wien ist am vergangenen Montag erstmals in Europa an einem Covid-19-Erkrankten eine Lungentransplantation durchgeführt worden. Die 45-jährige Patientin wäre aufgrund eines schweren Lungenversagens sonst nicht mehr zu retten gewesen. Der Eingriff war daher dringend notwendig, aber auch höchstkompliziert. Die Kärntnerin ist eine knappe Woche danach auf dem Weg der Besserung.

    [...] Weiterlesen

    COPD-Patienten sind für eine COVID-19-Infektion hochgefährdet; das Risiko ist gegenüber Gesunden etwa um das Fünffache erhöht, berichten Giuseppe Lippi und Brandon Michael Henry in "Respiratory Medicine". Bei COPD-Patienten werden überdurchschnittliche Levels an Angiotensin Converting Enzyme 2 - dem relevanten Rezeptor des Virus - beobachtet. Darüber hinaus vermuten die Autoren ursächliche Faktoren in Veränderungen der lokalen und systemischen Entzündungsantwort, in der geschädigten Immunität, in der Imbalance des Mikrobioms, in der regelmäßigen Schleimproduktion, in strukturellen Schäden und in der regelmäßigen Inhalation von Corticosteroiden.

    [...] Weiterlesen

    Das SARS-CoV-2 Virus befällt im Gegensatz zu den Grippeviren vornehmlich Blutgefäßstrukturen (Endothelzellen) und führt zu einer gesteigerten Entzündungsreaktion, vergleichbar mit einer Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation. Das ist das wichtigste Ergebnis einer internationalen Studie der Unikliniken Wuppertal, Harvard, Basel, Leuven und Hannover. Die Studie wird heute (Freitag, 22.5.2020) mit einem Editorial in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht DOI: 10.1056/NEJMoa2015432, www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2015432

    Editorial: DOI: 10.1056/NEJMe2018629, www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe2018629

    [...] Weiterlesen

    Virologen der Ulmer Universitätsmedizin haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in Muttermilch nachgewiesen. Für ihren Beitrag ("letter") im Fachjournal "The Lancet" haben die Forschenden die Muttermilch von zwei Frauen untersucht, die nach der Entbindung positiv getestet worden waren. Bei einer Mutter gelang es tatsächlich, virale RNA des Coronavirus in der Milch nachweisen. Ob die Frau ihr ebenfalls infiziertes Baby über diesen oder einen anderen möglichen Übertragungsweg angesteckt hat, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Die Untersuchung ist im Zuge des EU-Projekts Fight-nCoV entstanden.

    [...] Weiterlesen

    In Kliniken, in denen häufiger Nieren transplantiert werden, sind die Überlebenschancen größer. Gibt es bei komplexen Operationen einen Zusammenhang zwischen der Menge der pro Krankenhaus erbrachten Leistung und der Qualität des Behandlungsergebnisses? Um diese Frage geht es in acht Prüfaufträgen zu Mindestmengen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erteilt hat. Für die fünfte zu prüfende Intervention, die Nierentransplantation, liegt nun der IQWiG-Bericht vor.

    [...] Weiterlesen