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    News - Archiv

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    Darmkrebs wird häufig erst spät bemerkt, mit oft gravierenden

    Folgen: Fünf Jahre nach der Diagnose Darmkrebs lebt, nach Zahlen des

    Krebsregisters, nur noch die Hälfte der Erkrankten. Bei einer

    Darmspiegelung, einer sogenannten Koloskopie, können bereits harmlose

    Frühstadien der Erkrankung erkannt und schonend entfernt werden. Ab dem 50.

    Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf diese

    Vorsorgeuntersuchung. Zum Darmkrebsmonat März appelliert die Deutsche

    Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

    e. V. (DGVS), den nachweislich lebensrettenden Termin wahrzunehmen. Seit

    Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Vorsorgekoloskopien aus Angst

    vor einer Infektion mit dem Virus rückläufig. Die Sorge vor einer Ansteckung

    sei jedoch unbegründet.

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    Die Corona-Pandemie stellt medizinisches Personal in Kliniken und Krankenhäusern vor zahlreiche Herausforderungen. Um Ärztinnen und Ärzten

    fächerübergreifende Handlungsanweisungen an die Hand zu geben, wurden die

    Empfehlungen zur stationären Therapie von Patientinnen und Patienten mit

    COVID-19 aktualisiert. An der Leitlinie waren 14 verschiedene medizinische

    Fachgesellschaften beteiligt. Aufgrund der Zusammenarbeit mit dem

    COVID-19-Evidenzökosystem-Projekt (CEOsys) konnten wichtige therapeutisch

    relevante Fragestellungen mit systematischen Evidenzsynthesen hinterlegt

    werden, was die Qualität der vorliegenden Leitlinie auf die

    Stufenklassifikation S3 erhöht.

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    Zur Planung aufwändig-komplexer zahnärztlicher Behandlungen bedarf es

    häufig einer Begutachtung. Auch die Zahl der Gutachten in gerichtlichen

    oder außergerichtlichen Streitfällen nimmt zu. Dabei urteilen immer

    Zahnärzte über Kollegen. Wie lässt sich die Qualität der Gutachten

    sichern oder steigern? Dr. Dr. Hans-Ulrich Brauer untersuchte die Frage

    und liefert detaillierte Empfehlungen in seiner Monographie

    "Professionsentwicklung durch systematische Bearbeitung von Konfliktfällen".

     

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    Im Corona-Jahr 2020 fehlten Beschäftigte wegen Rückenschmerzen so viel im Job wie seit Jahren nicht mehr: Die Ausfalltage mit dieser Diagnose stiegen im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent. Auch die Fehlzeiten aufgrund von Anpassungsstörungen nahmen um acht Prozent zu. Psychische Erkrankungen, zu denen diese Diagnose gehört, erreichten einen neuen Höchststand. Das geht aus der aktuellen Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit für das gesamte Jahr 2020 hervor. Laut Analyse hat die Pandemie das Krankheitsgeschehen in der Arbeitswelt massiv verändert: Krankschreibungen dauerten im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 14,5 Prozent länger. Dagegen nahm die Anzahl der Fälle spürbar ab. Insgesamt lag der Krankenstand mit 4,1 Prozent geringfügig unter dem Vorjahresniveau von 4,2 Prozent. Für die aktuelle Krankenstands-Analyse hat das Berliner IGES Institut die Daten von mehr als 2,4 Millionen erwerbstätig Versicherten der DAK-Gesundheit ausgewertet.

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    SARS-CoV-2 befällt viele Organe. Schwere Verläufe von COVID-19 betreffen nicht nur die Atemwege, den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem, sondern auch den Stoffwechsel. Forschende der Ulmer Universitätsmedizin konnten nun in einer Studie nachweisen, dass SARS-CoV-2 bei gravierenden Krankheitsverläufen die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse infiziert. Dies erklärt möglicherweise das Auftreten von Diabetes-ähnlichen Krankheitssymptomen von COVID-19-Patienten sowie die Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels bei coronakranken Diabetikern. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im hochrenommierten Fachmagazin Nature Metabolism.

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    Neben den verbreiteten PCR-Tests zur Diagnose von Infektionen mit SARS-CoV-2 lässt sich das Coronavirus auch auf Computertomographie-Scans erkennen. Durch eine neue Methode in der automatisierten Bilderkennung kann diese Diagnoseform präzisiert und für das medizinische Personal nachvollziehbarer gemacht werden. In einer internationalen Kooperation hat der DFKI-Forschungsbereich Interaktives Maschinelles Lernen (IML) ein interaktives KI-System entwickelt, das mit einer Erfolgsrate von 92 Prozent auf einem speziellen, öffentlich verfügbaren Testdatensatz eine der weltweit präzisesten automatischen Diagnosen von SARS-CoV-2 anhand von CT-Scans ermöglicht.

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    Eine psychologische Mitbehandlung herzchirurgischer Patienten verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch Therapieergebnisse und Überlebenschancen. Dennoch ist ein derartiges Angebot in Deutschland eher die Ausnahme als die Regel. Im Herz- und Diabetes Zentrum NRW in Bad Oeynhausen steht der psychologische Dienst den Patienten bereits vor der Operation zur Verfügung. Dr. Katharina Tigges-Limmer und KollegInnen berichten über seine Arbeit in der Fachzeitschrift "Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation".

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    Professor Dr. Dr. Ernil Hansen, Hypnoseforscher und pensionierter Professor für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), konnte in einer multizentrischen Studie die positive Auswirkung von positiven Worten während einer Operation nachweisen. Patienten hätten demnach nach dem Aufwachen aus der Narkose weniger Schmerzen und bräuchten weniger häufig Schmerzmittel. Das Ergebnis dieser Studie wurde jetzt im renommierten British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht.

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    Eine in „Stoke“ publizierte Arbeit [1] wertete bundesweite Daten zu Schlaganfällen während der ersten COVID-19-Welle aus und zeigte, dass zwischen März und Mai 2020 die Zahl von Patientinnen und Patienten mit vor allem leichteren Schlaganfallsymptomen deutlich zurückgegangen war. Wegen der Angst sich anzustecken wurden Betroffene offensichtlich nicht oder zu spät vorstellig, und die Schlaganfallsterblichkeit nahm zu. Die Akuttherapie erfolgte in Deutschland während der Pandemiephase ohne Einbußen, prozentual blieben die Behandlungsraten unverändert hoch. „Allerdings können wir nur helfen, wenn Patienten mit Schlaganfallsymptomen nicht zögern, sondern umgehend den Notruf 112 anrufen.“

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    Krankenhäuser zeigten weiter zunehmendes Engagement

     

    Frankfurt am Main, 14. Januar 2021. Im Jahr 2020 haben in Deutschland 913 Menschen nach dem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das entspricht 11,0 Spendern pro eine Million Einwohner, meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Damit liegen die Organspendezahlen trotz des von der Coronavirus-Pandemie geprägten Jahres in etwa auf dem Niveau von 2019 (932 Organspender; 11,2 Spender pro Million Einwohner).

    Im zurückliegenden Jahr konnten 2.941 hierzulande postmortal entnommene Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) an Patienten auf den Wartelisten zugewiesen werden; nur ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor (2019: 2995 Organe). Dazu zählten 1.447 Nieren, 746 Lebern, 342 Lungen, 320 Herzen, 79 Bauchspeicheldrüsen sowie 7 Därme. Jeder der 913 Spender hat somit durchschnittlich mehr als drei schwerkranken Patienten die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

     

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