News - Archiv

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    Was chronische Krankheiten für das Gesundheitswesen, für die Gesellschaft und für die Patienten selbst bedeuten, fasst jetzt ein Report des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zusammen. Der Report arbeitet die Daten zu Verbreitung, Ursachen und Folgen chronischer Krankheiten auf, schildert Fallbeispiele und die Ergebnisse einer Untersuchung der Patientensicht auf ihre Versorgung vor. Dabei werden gute Erfahrungen wie auch erlebte Defizite sichtbar. Der Report ist laienverständlich geschrieben, barrierefrei als pdf aufbereitet und kostenfrei im Internet oder als gedruckte Version erhältlich. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung GmbH gefördert.

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    Im Hinblick auf ihre finanzielle Situation driften öffentliche und private Kliniken in Deutschland immer weiter auseinander. Ein Grund dafür sind unterschiedlich hohe Investitionen. Neben Kostendeckung und Liquidität spielen nachträgliche Rechnungskorrekturen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) eine immer größere Rolle. So lauten einige der Kernergebnisse der Studie "Krankenhäuser im Vergleich - Kennzahlen 2020" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC). Für die aussagekräftige Benchmark-Analyse hat PwC die Jahresabschlüsse von mehr als 100 deutschen Kliniken in öffentlicher, privater und freigemeinnütziger Trägerschaft untersucht und die relevantesten Kennzahlen des Jahres 2019 verglichen.

     

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    Berlin, 24. September 2020 – Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 100.000 Menschen nach einer Operation im Krankenhaus. Viele dieser Todesfälle wären durch eine Operation in einer Klinik mit mehr Erfahrung vermeidbar. Diesen Schluss legt der aktuelle Krankenhausreport der Barmer nahe, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Allein bei Eingriffen wie bei Pankreas- und Darmkrebs könnten in zehn Jahren knapp 3.800 Todesfälle verhindert werden, wenn diese Operationen in Krankenhäusern mit doppelt so hoher Fallzahl durchgeführt würden. Trotzdem erfolgen immer noch viele Eingriffe in Häusern, die vergleichsweise wenig Erfahrung haben. „Wir brauchen bei Operationen einen Masterplan für mehr Wettbewerb um Qualität! Eingriffe sind in der Regel sicherer, wenn Chirurgen und das interdisziplinäre Team mit der Patientenversorgung vor und nach der Operation viel Erfahrung haben. Das allein rettet aber noch nicht automatisch Menschenleben. Die Voraussetzung für einen guten Outcome ist eine hohe Prozess- und Strukturqualität“, sagte Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Zum einen müssten vor allem komplizierte Operationen in Kliniken mit hoher Fallzahl durchgeführt werden. Zum anderen brauche es interdisziplinäre, berufsgruppenübergreifende Teams sowie eingespielte Abläufe vor und nach den jeweiligen Operationen. Nur so könne die Qualität messbar steigen. Darüber hinaus seien leicht verständliche Qualitätsinformationen für Patienten und Ärzte bei der Auswahl der geeigneten Klinik erforderlich.

     

    Pressemeldung: BARMER- Krankenhausreport...

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    Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben hochwirksame Antikörper gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Sie verfolgen nun die Entwicklung einer passiven Impfung. Gleichzeitig entdeckten sie dabei, dass manche SARS-CoV-2-Antikörper auch an Gewebeproben verschiedener Organe binden, was möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen auslösen könnte. Sie berichten über diese Erkenntnisse jetzt im Fachmagazin Cell*.

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    Christian Drosten: „Deutschland hat nichts besser gemacht als andere Länder, nur früher.“

    Detlev Ganten: „Bildung und internationale Zusammenarbeit sind entscheidend für globale Gesundheit.“

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    Zum ersten Mal findet am Dienstag, 29. September 2020, der Internationale Tag gegen Lebensmittelverschwendung statt (International Day of Awareness of Food Loss and Waste). Der durch die Vereinten Nationen (UNO) ausgerufene Tag geht auf eine gemeinsame Anregung des argentinischen Agrarministeriums und des Thünen-Instituts während eines internationalen Expertentreffens im Zuge der G20-Präsidentschaft von Argentinien zurück. Die UNO hat in ihrem Konzept für nachhaltige Entwicklung, der Agenda 2030, gefordert, bis zum Ende dieses Jahrzehnts die weltweite Nahrungsmittelverschwendung im Einzelhandel, Gastronomie und Haushalt pro Kopf zu halbieren und die Nahrungsmittelverluste, die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehen, zu verringern. Am 29. September soll von nun an jedes Jahr weltweit auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam gemacht werden.

     

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    Etwa zwei von fünf Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, würden alle wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung umgesetzt.

    Wie kann die Wissenschaft dazu beitragen, dieses Potenzial in Zukunft besser auszuschöpfen? Präventionsforscher suchen nach Möglichkeiten, das bekannte Arsenal an Maßnahmen der Primärprävention noch weiter auszubauen. Sie arbeiten außerdem daran, die Früherkennung zu verbessern und präziser an die persönlichen Risiken anzupassen. Zu diesen Themen führt das Deutsche Krebsforschungszentrum am 17. und 18. September 2020 international ausgewiesene Experten aus allen Gebieten der Krebsprävention in einer virtuellen Konferenz zusammen.

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    München – Die therapeutische Apherese, im Volksmund auch Blutreinigung genannt, ermöglicht bei einer Vielzahl von Erkrankungen, das Blut außerhalb des Körpers von krankmachenden Bestandteilen zu befreien. Die bekannteste Form der Blutreinigung ist die Nierenersatztherapie (Dialyse), welche bei Nierenversagen eingesetzt wird. Doch auch bei der Organtransplantation leisten neue Verfahren der Apherese einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Empfänger ihre erhaltenen neuen Organe nicht abstoßen, betont die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI).

     

     

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    „Wir müssen die Mitarbeiter – und damit auch die Patienten – im Gesundheitswesen besser schützen!“ Unter dieser Prämisse haben 17 medizinische Fachgesellschaften unter Federführung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) jetzt eine S1-Leitlinie über eine nationale Teststrategie für Mitarbeitende im Gesundheitswesen veröffentlicht. Die wichtigste Forderung: „Kein Gießkannenprinzip, sondern gezielt nach Relevanz testen“, so Professor Uwe Janssens (Foto), Erstautor der Leitlinie, Präsident der DIVI und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler: „Alles andere kostet Zeit, Geld und wertvolle Ressourcen!“

    Einher geht ein dringender Appell an Politiker im gesamten Bundesgebiet, sich mit dem vorgelegten Konzept auseinanderzusetzen. Denn: Mitarbeiterschutz heißt immer auch Patientenschutz! Und: Die Kosten müssen einheitlich geregelt werden und dürfen nicht zu Lasten der Mitarbeitenden oder den jeweiligen Einrichtungen und Praxen gehen....

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    Durch das Corona-Virus hat sie neue Aktualität gewonnen: die „Critical Illness Myopathy” (CIM) – eine Muskelschwäche, die häufig bei länger intensivmedizinisch behandelten Patienten auftritt. Bei einer schwer verlaufenden Covid19-Infektion, müssen viele Patienten künstlich beatmet werden. Bei bis zu 30 Prozent tritt darauffolgend eine CIM ein. Forscher der WWU, haben jetzt einen potenziellen Ansatz für die Behandlung einer CIM gefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.

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