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    Sich gesund erhalten, möglichst ohne schwere Krankheiten alt werden und dabei fit bleiben – immer mehr Menschen in Deutschland greifen dafür auch zu Nahrungsergänzungsmitteln. Nach einer vom Lebensmittelverband Deutschland in Auftrag gegebenen Erhebung wurden 2018 hierzulande 225 Millionen Packungen dieser Präparate verkauft. Der Umsatz ist von 1,31 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 1,44 Milliarden Euro im Jahr 2018 gestiegen. Der Trend steht in deutlichem Gegensatz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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    Gut gemeint, schlecht umgesetzt: Immer mehr Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren die neue TV-Werbekampagne für die Telefonnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. „Die Werbung bagatellisiert in den Augen von Mitarbeitern in den Notfallaufnahmen die tatsächliche Brisanz und Schwierigkeiten in diesem Bereich“, sagt Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Diese vermutlich auch sehr kostenintensive Aktion wird dem zu vermittelnden Inhalt in keiner Weise gerecht. Das Niveau der Werbeclips wird von den betroffenen Patienten vermutlich kaum ernst genommen und trägt so nicht nachhaltig dazu bei, eine bessere Steuerung der Patientenströme zu gewährleisten.“

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    Bundesweit wurden in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 3.959 Organe in rund 50 Transplantationszentren übertragen. Gleichzeitig warteten etwa 9400 Patienten im letzten Jahr in Deutschland auf eine Transplantation. Um einen Überblick über die Entwicklung der Wartelisten, der Organtransplantationen und deren Ergebnisse in Deutschland zu geben, veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2018 auf ihrer Homepage www.dso.de unter „Statistiken und Berichte“.

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    Im Streit um Titandioxid hat foodwatch Dr. Oetker vorgeworfen, die Öffentlichkeit zu täuschen. Die Verbraucherorganisation forderte den Backzutatenhersteller auf, ein Kuchen-Deko-Produkt, das nachweislich zu 100 Prozent Titandioxid in Nanopartikel-Form enthalte, sofort zurückzurufen. Zudem müsse das Unternehmen ein konkretes Ausstiegsdatum für die Verwendung des umstrittenen Farbstoffes nennen. Dr. Oetker hatte behauptet, der Einsatz sei "gesundheitlich unbedenklich", weil in dem verwendeten Titandioxid "keine Nanopartikel enthalten" seien. Unabhängige Laboruntersuchungen, die foodwatch vergangene Woche öffentlich gemacht hatte, zeigen jedoch, dass in allen getesteten Oetker-Produkten Titandioxid in Nanopartikel-Größe enthalten war - teilweise bis zu 100 Prozent.

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    In den letzten drei Monaten hat sich Dengue-Fieber weltweit dramatisch ausgebreitet. Besonders gefährdet sind nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit kleine Kinder. Allein auf den Philippinen waren dieses Jahr mehr als 300 Kinder zwischen fünf und neun Jahren unter den insgesamt über 800 Toten. Hunderttausende Menschen haben sich zudem auf dem Inselstaat 2019 infiziert, sodass im August sogar der nationale Notstand ausgerufen wurde.

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    Vermeintlich 'angestaubte' Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Organisation sind in Zeiten von flexiblem und ortsunabhängigem Arbeiten aktueller denn je. So sehen es Fach- und Führungskräfte in Deutschland, zeigt eine Untersuchung der Online-Jobplattform StepStone zum Thema Kooperation und Kollaboration am Arbeitsplatz. 82 Prozent der rund 14.000 Befragten halten Organisationsfähigkeit und 72 Prozent Zeitmanagement für besonders wichtig, um im Team erfolgreich zu sein. Das sind mit Abstand die höchsten Zustimmungswerte unter den Beschäftigten, deutlich vor Fähigkeiten etwa im Projektmanagement oder konzeptionellen Denken, die viel eher mit modernem Arbeiten und digitaler Arbeitswelt verbunden werden. Das ist konsequent, denn erst wenn die Grundlagen stimmen, können Teams dynamisch und innovativ, kurz: erfolgreich sein.

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    Jüngere Menschen sollten verstärkt für das Blutspenden gewonnen werden: Der Bedarf an Blutkonserven in Deutschland ist in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, doch der demografische Wandel bereitet den Blutbanken weiterhin Sorgen. In Deutschland könnte es schon bald nicht mehr genügend junge Spender geben, um eine steigende Zahl älterer Menschen aus der „Baby-Boomer-Generation“ zu versorgen, warnen Experten im Vorfeld der 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (DGTI).

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    Die ärztliche Schweigepflicht ist die Basis eines jeden Arzt-Patienten-Verhältnisses. Behandler dürfen keine Informationen des Patienten weitergeben, nicht einmal die Tatsache, dass er sich in Behandlung befindet. Selbst enge Familienmitglieder wie Ehepartner oder Kinder des Patienten können ihn nicht von dieser Pflicht befreien. Hanna und Alexander Mathes berichten im „Jahrbuch Intensivmedizin 2019“ von der Schwierigkeit, moralisch und juristisch angemessen mit der ärztlichen Schweigepflicht umzugehen – vor allem, wenn es um die Behandlung auf Intensivstationen geht.

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    Eine Entwicklung, die gravierende Folgen für die Patientenversorgung haben könnte: 67 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland sind mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen sowie den gesundheitspolitischen Plänen der Regierung so unzufrieden, dass sie ihre kassenärztliche Tätigkeit früher als ursprünglich geplant beenden wollen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Ärztenetzwerks änd.de unter rund 2.000 niedergelassenen Haus- und Fachärzten.

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    Juniorprofessur Sozialpsychologie der TU Chemnitz veröffentlicht Studien-Ergebnisse Befragung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu den Ereignisse im Spätsommer 2018 – Altersschwerpunkt: 51 bis 70 Jahre

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