Weitere Meldungen

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen in Deutschland noch immer den traurigen Spitzenplatz in der Statistik der häufigsten Todesursachen ein. Herzpatienten könnten in vielen Fällen besser versorgt, eine große Zahl von Todesfällen verhindert und die Lebensqualität von Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Dem stehen aktuell viele Hürden im Weg, die von der Politik gemeinsam mit den Fachvertretern der Herz-Kreislauf- Medizin dringend beseitigt werden sollten.

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    Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom hält die Magnetresonanztomographie (MRT) zunehmend Einzug in den diagnostischen Prozess. Die MRT kann verdächtige Gewebebereiche identifizieren, die gezielt biopsiert werden sollten, und damit die Erkennungsrate von Prostatakrebs deutlich steigern. Die Beurteilung der MRT-Bilder ist komplex und erfordert erfahrene Radiologen. Ein Forscherteam aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg konnte nun zeigen, dass künstliche Intelligenz verdächtige Bereiche in der Prostata-MRT ähnlich sicher identifiziert wie erfahrene Radiologen und diese bei der Beurteilung der Bilder unterstützen kann.

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    Patienten mit Morbus Crohn haben ein höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken, als Personen ohne chronische Darmentzündung. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Bestimmte Medikamente, nicht aber das Alter oder Geschlecht, hatten Auswirkungen auf das Parodontitis-Risiko.

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    Junge Menschen erkranken immer häufiger an Darmkrebs. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Sollte sich dieser Trend weiter fortsetzten, sollte über eine Überarbeitung der Richtlinien für die Darmkrebsvorsorge nachgedacht werden.

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    Forschungsergebnisse aus Laborversuchen deuten darauf hin, dass Cannabinoide nicht nur Nebenwirkungen von Krebstherapien lindern könnten, sondern vielleicht sogar selbst gegen Krebszellen wirken.

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    Musik kann sich positiv auf das Wohlbefinden und auch auf Herz und Gefäße auswirken. Auf den Blutdruck und die Herzfrequenz etwa. Wissenschaftler haben diese Effekte durch Untersuchungen belegt. Anknüpfend an die beliebte Edition der Benefiz-CD „Herztöne – Musik für die Gesundheit“ zugunsten der Deutschen Herzstiftung, stellt der Kardiologe und passionierte Organist Professor Dr. Hans-Joachim Trappe vom Vorstand der Herzstiftung die aktuelle neue CD „Herztöne 3“ vor.

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    Das Therapiespektrum hat sich für Patientinnen und Patienten mit Migräne in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Neue Antikörper helfen, Migräneanfälle effektiv zu verhindern bzw. die Anfallshäufigkeit zu reduzieren. Kommt es aber dennoch zu einem schweren Anfall, standen bislang nur Triptane zur Verfügung, um Anfallsdauer und -intensität zu mindern. Ein Problem, denn aufgrund ihrer gefäßverengenden Wirkung, dürfen Triptane von vielen Patienten nicht eingenommen werden. Neue Substanzen bieten nun auch endlich diesen Menschen, bei denen die Einnahme von Triptanen kontraindiziert ist, eine Therapieoption.

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    Bei Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts ist die operative Entfernung des Tumors nach wie vor der wichtigste Schritt, um die Krankheit erfolgreich zu behandeln. Essentiell für den Therapieerfolg ist auch, dass Krebsoperationen in einer auf das jeweilige Krankheitsbild spezialisierten Klinik erfolgen. Doch noch immer begeben sich viele Patienten in nicht ausreichend qualifizierte Krankenhäuser und erhalten deshalb nicht die bestmögliche Therapie.

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    Platzmangel auf deutschen Kinderintensivstationen: „Der notwendige Versorgungsbedarf für kranke Kinder kann nicht mehr sicher gewährleistet werden“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann (Foto), Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Oberarzt auf der Interdisziplinären Kinderintensivstation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er bezieht sich dabei auf neue Studienergebnisse der Universität zu Köln, die jetzt veröffentlicht wurden. Demnach führe die Unterfinanzierung in der Pädiatrie zu einer Umstrukturierung der pädiatrischen Versorgungslandschaft, die zu einem Abbau pädiatrischer Versorgungskapazitäten führt. „Kliniken haben somit immer weniger Betten und immer weniger Personal, um kritisch kranke Kinder zu behandeln“, sagt Hoffmann. „Hier muss die Politik dringend handeln, bevor die Gesundheit von Kindern durch die Ökonomisierung des Systems riskiert wird.“

     

     

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    Die DGSM-Jahrestagung in Hamburg stellt neue Ergebnisse der chronobiologischen Forschung in den Fokus. Jetzt wurde an der Charité ein Bluttest entwickelt, der eindeutig die Phasenlage bestimmt, in welcher sich unser System an inneren Uhren befindet. Da Zellen, Hormone und Organe ihren eigenen Rhythmus haben und zum Beispiel über den Tagesverlauf unterschiedlich empfindlich für Nebenwirkungen sind, können solche bei der Medikamentengabe verhindert werden – im Klartext heißt das etwa bei einer Chemotherapie würde man nicht zwangsläufig seine Haare verlieren, wenn man zur richtigen Zeit über den 24-Stunden-Tag die Medikamente einnimmt: gleiche Wirkung aber weniger Nebenwirkung.

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