Weitere Meldungen

    Induzierte pluripotente Stammzellen, kurz iPSC, sind ein vielversprechender Weg, den Mangel an menschlichen Spenderorganen zu überwinden. Denn wie embryonale Stammzellen sind iPSC in der Lage, sich in jede beliebige Körperzelle zu verwandeln. Professor Dr. Sonja Schrepfer, Wissenschaftlerin des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und ihr Team haben nun herausgefunden, dass sich die Stammzellen genetisch verändern, während sie im Labor zum gewünschten Zelltyp heranwachsen. Beim anschließenden Einsetzen des neu gezüchteten Zellgewebes zurück in den Patienten stößt dessen Immunsystem sie deshalb ab.

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    Anlässlich des 3. Welt-Gesundheits-Qigong-Tags am 14. September lädt die Hochschule Neubrandenburg, gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsforschung und Prävention (IGP), in Kooperation mit dem GGQD Rendsburg und dem VfL Wolfsburg, zu einer Veranstaltung mit einem praxisnahen Programm zum Mitmachen und Informieren ein.

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    Mann gibt Päckchen mit Puzzle-Spielen und 3.000 Euro Bargeld auf der Kinderkrebsstation ab – und ein anonymer Brief enthält 1.500 Euro Bargeld für zerstörte Strandkörbe

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    „Sprich drüber!“ lautet die Initiative der Felix Burda Stiftung, der bayerischen Krankenkassen und der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB). Ziel des Projekts ist es, ein familiäres Darmkrebsrisiko bei den Versicherten in Bayern früh zu erkennen, um eine Darmkrebs-Erkrankung zu verhindern. Im neuen Awareness-Video der Aktion sprechen sechs junge bayerische Darmkrebs-Patienten über ihre Diagnose. Sie fordern den Zuschauer auf, mit der eigenen Familie über Darmkrebs in der Verwandtschaft zu sprechen.

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    Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz ein neues Verfahren, das anhand chemischer Veränderungen der DNA die Herkunft von entartetem Gewebe ermittelt. An der Charité wird die Einführung des Verfahrens in die klinische Routine derzeit erprobt. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine*.

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    Sich gesund erhalten, möglichst ohne schwere Krankheiten alt werden und dabei fit bleiben – immer mehr Menschen in Deutschland greifen dafür auch zu Nahrungsergänzungsmitteln. Nach einer vom Lebensmittelverband Deutschland in Auftrag gegebenen Erhebung wurden 2018 hierzulande 225 Millionen Packungen dieser Präparate verkauft. Der Umsatz ist von 1,31 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 1,44 Milliarden Euro im Jahr 2018 gestiegen. Der Trend steht in deutlichem Gegensatz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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    Gut gemeint, schlecht umgesetzt: Immer mehr Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren die neue TV-Werbekampagne für die Telefonnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. „Die Werbung bagatellisiert in den Augen von Mitarbeitern in den Notfallaufnahmen die tatsächliche Brisanz und Schwierigkeiten in diesem Bereich“, sagt Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Diese vermutlich auch sehr kostenintensive Aktion wird dem zu vermittelnden Inhalt in keiner Weise gerecht. Das Niveau der Werbeclips wird von den betroffenen Patienten vermutlich kaum ernst genommen und trägt so nicht nachhaltig dazu bei, eine bessere Steuerung der Patientenströme zu gewährleisten.“

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    Bundesweit wurden in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 3.959 Organe in rund 50 Transplantationszentren übertragen. Gleichzeitig warteten etwa 9400 Patienten im letzten Jahr in Deutschland auf eine Transplantation. Um einen Überblick über die Entwicklung der Wartelisten, der Organtransplantationen und deren Ergebnisse in Deutschland zu geben, veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2018 auf ihrer Homepage www.dso.de unter „Statistiken und Berichte“.

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    Im Streit um Titandioxid hat foodwatch Dr. Oetker vorgeworfen, die Öffentlichkeit zu täuschen. Die Verbraucherorganisation forderte den Backzutatenhersteller auf, ein Kuchen-Deko-Produkt, das nachweislich zu 100 Prozent Titandioxid in Nanopartikel-Form enthalte, sofort zurückzurufen. Zudem müsse das Unternehmen ein konkretes Ausstiegsdatum für die Verwendung des umstrittenen Farbstoffes nennen. Dr. Oetker hatte behauptet, der Einsatz sei "gesundheitlich unbedenklich", weil in dem verwendeten Titandioxid "keine Nanopartikel enthalten" seien. Unabhängige Laboruntersuchungen, die foodwatch vergangene Woche öffentlich gemacht hatte, zeigen jedoch, dass in allen getesteten Oetker-Produkten Titandioxid in Nanopartikel-Größe enthalten war - teilweise bis zu 100 Prozent.

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    In den letzten drei Monaten hat sich Dengue-Fieber weltweit dramatisch ausgebreitet. Besonders gefährdet sind nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit kleine Kinder. Allein auf den Philippinen waren dieses Jahr mehr als 300 Kinder zwischen fünf und neun Jahren unter den insgesamt über 800 Toten. Hunderttausende Menschen haben sich zudem auf dem Inselstaat 2019 infiziert, sodass im August sogar der nationale Notstand ausgerufen wurde.

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