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    In mehr als drei Millionen Familien lebt ein pflegebedürftiger Mensch, der von den Angehörigen versorgt wird. Etwa jeder zehnte Berufstätige leistet zusätzlich zuhause Pflegearbeit. Nur wenige Betroffene holen sich externe Hilfen, auch wenn sie ihnen rechtlich zustehen. Inzwischen bieten etwa 2500 ehrenamtliche PflegebegleiterInnen psychosoziale Beratung an. Der Kreis der Initiativen wächst. Elisabeth Bubolz-Lutz und KollegInnen beschreiben in einem Handbuch, was Pflegebegleitung leisten und wie sie am besten gelingen kann.

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    Die Risiken für das Baden in Gewässern und Flüssen nehmen zu. Neben Viren oder Fäkalbakterien sind multiresistente Keime ein neues Problem, sagte Prof. Thomas Berendonk dem MDR-Magazin "Umschau". Er forscht am Institut für Gewässerökologie der Technischen Universität Dresden.

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    Das Überleben von Lungenkrebspatienten hängt wesentlich von der Expertise bei Operationen ab. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) bereits vor mehr als zehn Jahren Mindestmengen für Kliniken definiert, die Lungenkrebsoperationen durchführen wollen. „Wir sind froh, dass unsere Forderungen nun auch von der Bertelsmann-Studie zur Qualität der Patientenversorgung in deutschen Kliniken untermauert werden“ kommentiert der Präsident der DGT, Prof. Dr. med. Erich Stoelben, die Studie. „Mindestens 75 Operationen bei Lungenkrebs pro Jahr sind erforderlich, damit sich eine Klinik nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zertifizieren lassen kann“.

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    Rettungsdienst: Wegen Überlastung der Notaufnahme, der Intensivstation oder anderer Abteilungen melden sich Kliniken immer öfter beim Rettungsdienst ab. Dies entbindet die Krankenhäuser jedoch nicht von der gesetzlichen Pflicht, alle akuten Notfälle aufzunehmen, warnt Dr. Ulf Harding in seinem Beitrag zum aktuellen Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung.

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    Dialysepatienten warten oft fünf oder mehr Jahre auf eine Nierentransplantation. V.a. bei Senioren verschlechtert sich in dieser Zeit der körperliche und psychische Zustand oft erheblich; damit wird auch der Erfolg der Transplantation fraglich. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wurde an der Fachklinik Bad Heilbrunn das nephrologische Rehaprogramm "Fit für die Nierentransplantation" etabliert. Dr. Doris Gerbig und Kollegen berichten über das interdisziplinäre Projekt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nieren- und Hochdruckkrankheiten".

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    An der Berliner Charité hat eine junge Frau am Donnerstag siamesische Zwillinge zur Welt gebracht. Dies berichtete zuerst der

    Ärztenachrichtendienst (Hamburg) unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise, inzwischen hat die Charité die Meldung bestätigt. Zwei Jungen erblickten in der 34. Schwangerschaftswoche per gut verlaufenem Kaiserschnitt das Licht der Welt. Die intensiven Vorbereitungen dazu liefen seit Tagen.

     

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    Wie verhalten sich Schwerkranke, die möglicherweise bald sterben müssen? Wieviel wollen sie wissen? Wieviel Hoffnung bleibt ihnen? Wie oft denken sie an Suizid? Wie kann Psychotherapie helfen? Erfahrene, engagierte Psychoonkologen berichten in sehr persönlichen Beiträgen aus ihrer Arbeit im aktuellen Reader "Sterben und Tod zwischen Müssen und Wollen".

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    Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt in ihrer aktuellen Stellungnahme die kritische Diskussion um eine Neuordnung der Deutschen Krankenhauslandschaft, die durch die aktuelle Bertelsmann-Studie ausgelöst wurde. Nach Ansicht der Fachgesellschaft ist es auch aufgrund des Personalmangels dringend notwendig, insbesondere in Ballungsräumen Krankenhäuser zu zentrieren. Gleichzeitig wird in ländlichen Regionen eine stabile Versorgung mit Krankenhäusern benötigt, die ausreichend ausgestattet sind, um häufige und zeitkritische Notfälle gut zu behandeln.

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    Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Die pflegenden Angehörigen sind allerdings eine vulnerable Gruppe: Sie werden überdurchschnittlich oft und lange krank. Es darf außerdem nicht vernachlässigt werden, dass es sich dabei zum großen Teil selbst um Ältere handelt: Mehr als 60 Prozent von ihnen sind über 55 Jahre alt. Grund genug, diesen „Kümmerern“ den Rücken zu stärken, findet Hartmut Sebastian, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Ökonomie und Management in Essen, und plädiert für ein „Senioren-Coaching“ für pflegende Angehörige im fortgeschrittenen Alter. Die Studie erschien im aktuellen Reader „Halt und Haltung“ (herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse).

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    Ratgeber-Publikationen sind v.a. für chronisch Kranke eine kontinuierliche Hilfe. Die Qualität der Texte ist äußerst unterschiedlich. Eine Studie der Universitätsklinik Jena untersuchte zur Nierentransplantation drei gedruckte und drei Online-Ratgeber. Ergebnis: "Die höchste Qualität weist 'Eine neue Niere ist wie ein neues Leben' auf. Die geringste Qualität zeigen die Internet-Ratgeber." Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten 6/2019 (dustri Verlag).

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