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    Bettnässen: Etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden unter Enuresis, sind also nicht "rechtzeitig trocken". Der Leidensdruck ist fast immer hoch und wird häufig von Familienmitgliedern noch verschärft. Die Ursachen sind äußerst unterschiedlich, sie reichen von angeborenen Fehlbildungen, harmlosen Entwicklungsverzögerungen bis zu psychischen oder körperlichen Traumatisierungen. Dr. Eberhard Kuwertz-Bröking und Kollegen beschreiben in ihrem Grundlagenmanual das aktuelle Wissen zu Diagnostik und Therapie: "Einnässen im Kindes- und Jugendalter" ist in zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen.

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    "Trotz des freien Zugangs zu allen medizinischen Leistungen ist die Versorgung des akuten Schlaganfalls in Deutschland noch immer unzureichend. Etwa die Hälfte der betroffenen Patienten erreicht die Stroke Unit zu spät für eine adäquate Therapie." Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Neurologen im Evangelischen Krankenhaus Unna und im St.-Marien-Hospital Lünen (Westfalen). Dr. Zaza Katsarava und Kollegen veröffentlichen ihre Daten in Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 1/2019.

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    Ist die akute Nierenschädigung ein unterschätztes Risiko im Krankenhaus? Das haben Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin anhand der Daten von mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten untersucht. Sie konnten nachweisen, dass eine akute Nierenschädigung das Sterberisiko erhöht. Zur besseren Versorgung betroffener Patienten hat das Team ein digitales Frühwarnsystem entwickelt. Die Studie ist jetzt im Deutschen Ärzteblatt* erschienen.

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    Was ist „Mentales Training“? Ein einfaches In-sich-Gehen, eine Meditation, eine Selbstberuhigung vor großen Aufgaben? Im Leistungssport, in beruflichen Beratungs- und Coachingsituationen und der Psychotherapie wird diese Form des Selbsttrainings häufig eingesetzt, doch gibt es tatsächlich eine systematische und empirisch gesicherte Durchführung? Dr. Renate Mathesius beschäftigt sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich und praktisch mit dem Thema. In ihrem neuen Buch „Mentales Training und Handlungskompetenz“ fasst die Psychologin ihre Erkenntnisse zusammen, zeigt den Nutzen des Trainings auf, leitet zur eigenen Umsetzung an und grenzt sich von dilettantischen Verfahren ab.

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    Intensivpflege: Die praktische Ausbildung von Pflegekräften in der Intensivmedizin ist oft unzulänglich. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist mit der Praxisanleitung unzufrieden. Katharina Rindfleisch beschreibt aus eigener praktischer Erfahrung konkret, wie Anleitung und Lernen in einer interdisziplinären Intensivstation erfolgreich werden können: Das Buch enthält Konzepte, Arbeitsbögen, Checklisten, u.a.

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    Die Medizin entwickelt immer neue Möglichkeiten, schwerstkranke und sehr alte Menschen am Leben zu erhalten. Doch am Lebensende entscheiden viele Betroffene und Angehörige anders: 70 Prozent der Todesfälle auf einer Intensivstation folgen einem Behandlungsverzicht oder einer Therapielimitierung. In diesem Spannungsfeld kommt dem Patientenwillen eine wachsende Bedeutung zu, wie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) betont.

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    Etwa 4 bis 6 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Nierenschwäche betroffen. Weil das Nachlassen der Nierenfunktion keinerlei Schmerzen verursacht, wird es oft erst spät erkannt. Für die Patienten kann das schwerwiegende Folgen haben: Die Zahl der möglichen Folgeerkrankungen ist bei nephrologischen Patienten so hoch wie in keinem anderen medizinischen Fachbereich. Daher müsse bei der Behandlung von Nierenerkrankungen immer der ganze Patient gesehen werden, betonen Experten der Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

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    Politische Psychologie: Die gemessene Intelligenz ist während des vergangenen Jahrhunderts in den westlichen Industrienationen kontinuierlich gestiegen. Doch inzwischen stagnieren oder fallen die Intelligenzquotienten im Durchschnitt. Sogenannte "Experten" vom "rechten" politischen Rand bieten eine simple "Erklärung" feil: Die Migrantenströme hätten den Niedergang ausgelöst. Dr. Jakob Pietschnig und Kollegen (Universität Wien) widerlegen diese Annahme in einer Studie - veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Politische Psychologie".

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    In der Therapie der mehr als sieben Millionen Diabetes-Patienten in Deutschland spielt das Selbstmanagement eine lebenswichtige Rolle. Die selbstverantwortliche Umsetzung der Diabetestherapie ist Voraussetzung für eine gute Blutzuckereinstellung und hohe Lebensqualität der Patienten. In der Diabetes-Schulung lernen die Betroffenen, eigenständig mit ihrer Krankheit umzugehen. Diabetesberater/innen und Diabetesassistenten/innen vermitteln Wissen und leiten zum Selbstmanagement an, so auch zur Glukose-Selbstkontrolle. Wie die Glukosemessung korrekt durchgeführt wird, darüber klärt jetzt ein aktueller Leitfaden des Verbandes der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) auf.

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    Health literacy is defined as "people´s knowledge, motivation and competences to access, understand, appraise and apply information to make judgements and take decisions in everyday life healthcare concerning disease prevention and health promotion to maintain and improve quality of life during the life course." In a new volume Anne-Kathrin Mayer and colleagues shed light on the concept of health literacy from different disciplines: psychology, educational sciences, health sciences and public health, communication sciences, and information sciences. All papers argue for a broad conceptual understanding of health literacy.

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