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    Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Ernährungsverhalten eine Rolle bei der Vorbeugung des Typ-2-Diabetes spielt. Wissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) haben in einer Übersichtsarbeit die Aussagekraft von Studien zum Thema Ernährung und Diabetes systematisch analysiert und bewertet. Eine hohe Aussagekraft für ein reduziertes Diabetes-Risiko konnte für einen hohen Verzehr von Vollkornprodukten (insbesondere Getreidefasern) und einem geringeren Verzehr von zuckerhaltigen Getränke und rotem Fleisch (insbesondere verarbeitetem Fleisch wie Wurstwaren) nachgewiesen werden. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht.

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    Patienten, die eine Organ- oder allogene Stammzelltransplantation erhalten haben, sind durch die in der Folge notwendige Immunsuppression besonders anfällig für virale Infektionen, die bei ihnen zudem oft schwerer verlaufen. Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) haben in Kooperation mit 18 weiteren wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften den aktuellen Erkenntnisstand zu Diagnose, Prävention und Behandlung von Virusinfektionen bei Organ- und Stammzelltransplantierten nun in einer Leitlinie zusammengefasst. Die Empfehlungen richten sich an sämtliche stationär und ambulant tätigen Ärzte, die an der Versorgung von Patienten vor und nach Organ- und allogenen Stammzelltransplantationen beteiligt sind.

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    Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich einen Nerven-Engpass im Handgelenk mit schmerzhaften Taubheitsgefühlen, das sogenannte Karpaltunnelsyndrom (KTS). Das belegen aktuelle Studien. „Drehende Bewegungen im Handgelenk verstärken das KTS“, bestätigt Professor Dr. med. Helmut Buchner von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN). Wer häufig Kribbeln im zweiten und dritten Finger spürt, sollte einen Neurologen aufsuchen. Für Schwangere sind örtliche Kortison-Spritzen zur Behandlung besonders geeignet.

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    Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache in Deutschland mit mehr als 40.000 Todesfällen pro Jahr. Dabei sind die diagnostischen Möglichkeiten zur raschen Erkennung und genauen Einordnung der verschiedenen Lungenkrebsarten sowie die Therapieoptionen in den letzten Jahren entscheidend verbessert worden. Nicht zu vergessen ist die Prävention von Lungenkrebs durch die Bekämpfung des Tabakrauchens als Hauptursache des Bronchialkarzinoms. Deshalb ist es wichtig, die Bevölkerung über Bedeutung und Ursachen, über Möglichkeiten der Früherkennung und der Behandlung im Rahmen der Zentralveranstaltung des Lungentages am 31.08.2019 in Potsdam und vieler regionaler Veranstaltungen zu informieren.

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    Denkmäler ohne Helden? Der Titel des neuen Buches von Peter Richter und Norbert Haase wirft Fragen auf. Sollten nicht nur strahlende Sieger und Soldaten, die Verdienste für das Vaterland erbracht haben, mit einem Ehrenmal unsterblich gemacht werden? Die Autoren zeigen an mehr als 40 Beispielen, dass auch das Gegenteil der Fall ist: Deserteure, also diejenigen, die dem Krieg den Rücken gekehrt haben, werden mit Gedenkorten geehrt. Dass Denkmäler durchaus ohne den klassischen Heldentypus auskommen, wird durch die bewegenden Geschichten hinter den Erinnerungsorten eindringlich dargestellt.

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    Gewinnmaximierung auf Kosten schwerkranker Patienten: Statt von der künstlichen Beatmung schnellstmöglich entwöhnt zu werden, werden Betroffene oft so lange wie möglich an Maschinen angeschlossen. Der Grund ist oft finanzieller Natur. Für die Versorgung eines Beatmungspatienten im eigenen Zuhause erhalten Anbieter pro Monat bis zu 25.000 Euro, spezialisierte Pflegeeinrichtungen verlangen von Angehörigen bis zu 3.000 Euro pro Monat. Diese Entwicklung will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem heute öffentlich gemachten Entwurf zum „Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz“ stoppen.

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    Umweltpsychologie: Die Nahrungsmittel-Produktion verursacht weltweit etwa ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen. 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich v.a. in den Industriestaaten vernichtet - davon mehr als die Hälfte in privaten Haushalten, berichtet Karolin Schmidt (Universität Magdeburg) in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie".

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    Die heutigen Älteren sind mental und in ihrem Verhalten um 20 bis 25 Jahre jünger als es die vorherige Generation im entsprechenden Alter war. Eine angenehme Selbsttäuschung: Das subjektive Gesundheitsempfinden ist bei Älteren heute meist besser als die gesundheitliche Realität - v.a. in höheren sozialen Statusgruppen. Dennoch betreiben Ältere wie Jüngere nur sehr begrenzt Krankheitsprävention. Gesundheitswissenschaftler bieten in ihrem Reader "Krankheitsprävention in der Kontroverse" einen Überblick, welche vorbeugenden Maßnahmen und Verhaltensweisen sinnvoll - und welche populären Empfehlungen überflüssig sind.

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    Mal kündigen Hautausschläge einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) an, mal treten Gelenkschmerzen als erste Symptome auf. Auch scheinbar grundloses Fieber kann auf die entzündliche Autoimmunerkrankung hindeuten, die meist Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Aufgrund der Vielfalt der Symptome wird der SLE oft erst spät erkannt. Umso mehr begrüßt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) nun die neuen SLE-Klassifikationskriterien, die dazu beitragen sollen, dass Patienten mit SLE schneller erkannt und einer gezielten Therapie zugeführt werden.

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    Jedes fünfte Kind leidet unter einer Neurodermitis. Die Krankheit ist angeboren und nicht wirklich heilbar. Sie klingt allerdings im Erwachsenenalter meist ab. Das Internet ist geflutet von fragwürdigen alternativen Therapieangeboten - "häufig Tees, Tinkturen oder Wunderdrogen", allesamt zu hohen Preisen. "Wir möchten zu allerhöchster Vorsicht raten," schreiben der Kinderarzt Dr. Rüdiger Szczepanski und Kollegen in ihrem Buch "Neurodermitis - das juckt uns nicht". Das Paperback enthält zwei separate Ratgeber: einen für betroffene Kinder, einen anderen für ihre Eltern.

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