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    News der letzten drei Monate

    Das COVID-19-Vakzin von AstraZeneca kann in seltensten Fällen eine Sinus/Hirnvenenthrombose auslösen. Professor Dr. Andreas Greinacher und Kollegen (Universität Greifswald) haben den Entstehungsmechanismus untersucht und eine wirksame Thrombosetherapie identifiziert: hochdosierte intravenöse Immunglobuline. Die Ärzte stellen ihre Behandlungsempfehlungen in einer detaillierten Stellungnahme zur Verfügung: gth-online.org/wp-content/uploads/2021/03/GTH_Stellungnahme_AstraZeneca_3_19032021-3.pdf

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    n zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch den Impfstoff von AstraZeneca (insgesamt ca. 1,22 Millionen Impfungen) sind in Deutschland 6-16 Tage nach der Impfung bei sechs Frauen zwischen 22 und 48 Jahren cerebrale Sinus- und Venenthrombosen (CSVT) beobachtet worden, drei davon mit tödlichem Ausgang. Ein weiterer, männlicher Patient verstarb an den Folgen einer Hirnblutung im Zusammenhang mit einer ungewöhnlichen Gerinnungsstörung. Bei einem Teil der 7 Patienten wurde zudem eine Erniedrigung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) festgestellt. In vier Fällen lagen Erkrankungen vor, die teilweise auch das Blutgerinnungssystem betrafen.

    Zusammengefasst ist derzeit ein möglicher Kausalzusammenhang der berichteten Einzelfälle mit der Impfung nicht abschließend beurteilbar, da zu mehreren Fällen nur wenige Informationen vorliegen. (Informationen aus der Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Instituts vom 15.03.2021).

    In Großbritannien wurden bei ca. 11 Millionen Impfungen bisher drei CSVT gemeldet, aus Norwegen liegen zwei Meldungen vor....

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    Aus einer neuen Studie geht hervor, welche Zelltypen aufgrund ihrer Genexpression mit SARS-CoV-2 infiziert werden können. Die Studie stellt fest, dass die Zellen älterer Personen, von Männern und Rauchern vermehrt virale Türöffner für das Coronavirus besitzen. Dies könnte eine Erklärung für schwerere Verläufe von COVID-19 in diesen Gruppen sein. Die Autorinnen und Autoren der Studie sind Teil des Human Cell Atlas Lung Biological Network

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    COVID-19: Die Highflow-Sauerstoff-Therapie hat sich in der aktuellen Pandemie bewährt. Die Intensivmedizin konnte während des zurückliegenden Jahres wertvolle Erfahrungen sammeln. Peter Kremeier et al. fassen sie in ihrem neuen Manual "Beatmungs- und Intensivtherapie bei COVID-19" zusammen und schlagen detaillierte Behandlungspfade vor.

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    Bereits im Mai 2020 belegten erste Daten des Forschungsnetzwerks COVIDSurg, dass Patientinnen und Patienten mit einer Coronavirus-Infektion bei chirurgischen Eingriffen eine erhöhte Sterblichkeit aufweisen. In einer der bislang größten internationalen Beobachtungsstudien konnte das Forschungsteam nun aktuell herausfinden, dass planbare (sog. elektive) Operationen von auf SARS-CoV-2 positiv getesteten Personen um mindestens sieben Wochen aufgeschoben werden sollten, um das postoperative Sterblichkeitsrisiko zu senken. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Anaesthesia veröffentlicht.

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    Die Transplantation von Knochenmark- und Blutstammzellen ist ein kompliziertes und für die Patientinnen und Patienten sehr belastendes Verfahren. Dennoch stellt sie oft die einzige Chance auf Heilung dar. In der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden 2020 insgesamt 96 allogene Stammzelltransplantationen vorgenommen – so viele wie nie zuvor. „Allogen“ bedeutet, dass die Stammzellen von einer Spenderperson kommen, also von einem Verwandten oder einer anonymen Person. Klinikdirektor Professor Dr. Arnold Ganser freut sich über den Rekord: „Wir konnten vielen Betroffenen helfen, obwohl die Abläufe rund um die Transplantationen durch die Corona-Pandemie erschwert waren.“ Möglich war das vor allem durch die gute Teamarbeit aller beteiligten Bereiche und Fachleute. 2019 waren in der Klinik 90 Stammzelltransplantationen durchgeführt worden.

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    15.03.2021 Tabak hat einen großen ökologischen Fußabdruck. Anbau, Produktion und Konsum belasten die Umwelt nachhaltig. Der "Tabakatlas 2020" beziffert die weltweiten klimaschädlichen Emissionen auf jährlich über 80 Millionen Tonnen CO2 Äquivalente. Dies entspricht etwa den gesamten Schadstoff-Emissionen von Österreich.

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    Wie schwer wir nach einer Infektion mit SARS-Cov-2 tatsächlich an COVID-19 erkranken, hängt von unserem Immunsystem ab. Maßgeblich beteiligt sind dabei Antikörper, die als sogenannte humorale Immunantwort das Eindringen der Viren in die Zelle verhindern sollen. Die Konzentration dieser Eiweißverbindungen nimmt mit der Zeit ab – vor allem bei Patientinnen und Patienten, die nur einen milden Krankheitsverlauf hatten. Doch unser Immunsystem kennt noch einen anderen Weg zur Virusbekämpfung: die zelluläre Immunantwort mit Hilfe von T-Lymphozyten. Sie gehören zu den weißen Blutkörperchen und spüren vom Virus befallene Zellen auf, um sie zu zerstören und so eine weitere Virusausbreitung im Körper zu verhindern. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dr. Rainer Blasczyk, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und Professorin Dr. Britta Eiz-Vesper hat genau diesen Aspekt der Virusabwehr untersucht und nachgewiesen, dass die T-Zell-Immunität eine wichtige Rolle für einen dauerhaften Schutz gegen SARS-CoV-2 spielt. Die Studie in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Essen ist jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Immunity“ veröffentlicht worden. Erstautorin ist Dr. Agnes Bonifacius....

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    Im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland werden jährlich rund 500.000 Tonnen Lebensmittel als Abfall aussortiert. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Thünen-Instituts jetzt in enger Zusammenarbeit mit 13 Handelsunternahmen ermittelt. Einbezogen wurden dafür nicht nur Daten aus dem organisierten Einzelhandel, also Supermärkte, Discounter und Verbrauchermärkte, sondern auch andere Einzelhändler wie Drogeriemärkte, Bäckereien, Fleischereien, Onlinehandel, Wochenmärkte oder Tankstellen. In Supermärkten, Discountern und Verbrauchermärkten fallen 290.000 Tonnen an, bei den anderen Einzelhändlern kommen noch einmal 210.000 Tonnen hinzu. Die Berechnungen, die im Rahmen des Projekts „Dialogforum Groß- und Einzelhandel zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“ durchgeführt wurden, basieren auf freiwillig bereitgestellten Daten zu Umsatzverlusten aus dem Jahr 2019.

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    Darmkrebs wird häufig erst spät bemerkt, mit oft gravierenden

    Folgen: Fünf Jahre nach der Diagnose Darmkrebs lebt, nach Zahlen des

    Krebsregisters, nur noch die Hälfte der Erkrankten. Bei einer

    Darmspiegelung, einer sogenannten Koloskopie, können bereits harmlose

    Frühstadien der Erkrankung erkannt und schonend entfernt werden. Ab dem 50.

    Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf diese

    Vorsorgeuntersuchung. Zum Darmkrebsmonat März appelliert die Deutsche

    Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

    e. V. (DGVS), den nachweislich lebensrettenden Termin wahrzunehmen. Seit

    Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Vorsorgekoloskopien aus Angst

    vor einer Infektion mit dem Virus rückläufig. Die Sorge vor einer Ansteckung

    sei jedoch unbegründet.

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