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    Lungentransplantation: in Ausnahmefällen nach COVID-19-Infektion nötig und möglich

    Ist nach einer COVID-19-Infektion die Lunge irreversibel funktionsunfähig, kommt in seltenen Fällen eine Lungentransplantation infrage. Weltweit wurden bisher mehr als 40 Eingriffe dieser Art vorgenommen - zwölf davon im AKH Wien.

    Die Transplanteure haben ihre bisherigen Erfahrungen in "Lancet Respiratory Medicine" berichtet und stellen einen Katalog von Voraussetzungen für eine Lungentransplantation zusammen, u.a.:

    - Alle konservativen Therapieoptionen sind ausgeschöpft

    - Trotz mindestens vierwöchiger Beatmung/ECMO-Therapie erholt sich die Lunge nicht

    - PatientInnen sind jünger als 65 Jahre und leiden nicht an relevanten Zusatzerkrankungen

    - Die Chancen für eine gute Nachsorge und Rehabilitation müssen günstig sein

    Im AKH Wien wurde die erste Lungentransplantation einer COVID-19-Patientin im März 2020 durchgeführt. Die erkrankte Lunge war nicht mehr in der Lage, das Blut mit Sauerstoff anzureichern; die ECMO - eine Art "künstliche Lunge" - hatte diese Funktion zeitweise übernehmen müssen. Im PCR-Test waren noch Viruspartikel nachweisbar, wurden jedoch als nicht infektiös eingestuft.

    Der vollständige Bericht der Transplantations-Arbeitsgruppen: 

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213260021000771

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