Aktuelle Meldungen

Die „Aktionswoche Alkohol“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (18.–26. Mai 2019) ist momentan in vollem Gange. Aktionen, Kampagnen, Informationsveranstaltungen u.v.m. sollen die Menschen über die Auswirkungen von Deutschlands Suchtmittel Nummer 1 informieren und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen. Ein wichtiger Aufruf, denn der Blick in aktuelle Statistiken zeigt: Beinahe 8 Millionen Menschen in Deutschland (zwischen 18 und 64 Jahren) konsumieren Alkohol in einem riskanten Maße. Im Bereich der Kriminalität spielt Alkohol sogar eine noch zentralere Rolle: Stanley F. Friedemann und Martin Rettenberger der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden untersuchten die Beziehung von Alkoholkonsum und Kriminalität, ihre Ergebnisse stellen sie im aktuellen „Jahrbuch Sucht 2019“ (hrsg. von der DHS) vor.

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Ausdauersport und Stressbewältigung sind wichtige Bausteine zur Senkung des Blutdrucks / Tipps für Bluthochdruck-Patienten zum Welt-Hypertonie-Tag

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Bei Typ-2-Diabetikern wird in Deutschland häufig zu früh mit Insulin therapiert. Das sagt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dem MDR-Magazin "Hauptsache Gesund". Der verfrühte Einsatz des Hormons könne negative Folgen für die Patienten haben: "Bei vielen Patienten wird durch die Insulintherapie die Gefahr durch Unterzuckerungen erhöht und die Patienten nehmen an Gewicht zu", warnt Prof. Baptist Gallwitz, Sprecher der DDG. 90-95 Prozent aller Diabetiker haben Typ-2.

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Nierenerkrankungen entwickeln sich meist langsam und - über lange Zeit - unbemerkt. Bluthochdruck ist häufig eine Ursache und immer ein Symptom. Betroffene haben immer mehrere Möglichkeiten, die Krankheitsentwicklung deutlich zu lindern und zu verlangsamen. Professor Dr. Emanuel Fritschka und Jarmila Mahlmeister beschreiben detailliert, wie sich ein Nierenversagen bereits in einem frühen Stadium erkennen und wie es sich langfristig bremsen lässt: Das "Gesundheitstrainingsprogramm für chronisch Nierenkranke" liefert eine reiche Zahl an Empfehlungen - inklusive einem farbig bebilderten Kochbuch.

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Weitere Meldungen

Die Mehrheit der Strafgefangenen ist gefährdet, in eine Drogen- bzw. Alkoholsucht zu verfallen. In Justizvollzugsanstalten werden Häftlinge häufig zum Substanzmissbrauch verleitet. Neben der „normalen“ Strafhaft hat sich eine sozialtherapeutische Maßnahme etabliert, die einen größeren Bewährungserfolg von süchtigen Strafgefangenen erreichen soll: die „Unterbringung in einer Entziehungsanstalt“. Wie erfolgreich diese Maßregel (§64) eingesetzt wird und ob die Bewährungsergebnisse tatsächlich besser sind als bei „normalem“ Strafvollzug, war lange Zeit umstritten. Dr. Norbert Schalast und Kollegen haben die Ergebnisse in der umfassenden „Essener Evaluationsstudie“ untersucht und stellen sie im neuen Band „Straffällige mit Suchtproblemen“ vor.

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Mitte April 2019 sind die neuen Regelungen zur Darmkrebsfrüherkennung in Kraft getreten: Männer haben nun bereits ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorgekoloskopie. Ab Juli 2019 werden zusätzlich alle Versicherten ab dem 50. Lebensjahr von ihren Krankenkassen zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening eingeladen. Wie bedeutend die Früherkennung ist, zeigt eine aktuelle Auswertung von US-Daten: In etwa 76 Prozent der Darmkrebstodesfälle waren die Betroffenen zuvor überhaupt nicht oder nur unzureichend auf Darmkrebs gescreent worden. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt daher, die erweiterten Früherkennungsangebote unbedingt zu nutzen.

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Wirtschaftspsychologie: Zügig und gewaltig sind die Plastik-Probleme angewachsen. Langsam, bescheiden, aber erfolgreich entwickelt sich eine Gegenbewegung: Sie nennt sich "No Waste" (=Kein Müll) und etabliert mittlere oder große Einkaufsmärkte, die grundsätzlich auf Einweg-Verpackungen verzichten. Alles wird lose oder in Mehrwegverpackungen - z.B. Gläsern - angeboten.

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Deutschland ist ein Land des langen Lebens. Das ist erfreulich, führt aber häufig dazu, dass immer mehr Menschen Pflege oder zumindest Unterstützung im Alltag benötigen. Diese Hilfe wird zu einem sehr großen Teil von Angehörigen und dem privaten Umfeld erbracht. Nun haben Ulrike Ehrlich und Nadiya Kelle, Wissenschaftlerinnen am Deutschen Zentrum für Altersfragen, erste Ergebnisse aus einem von ihnen entwickelten Fragenmodul für die Innovations-Stichprobe des Sozio-oekonomischen Panels vorgelegt. Auf dieser Grundlage vermittelt sich ein genaueres Bild der privat Pflegenden.

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