Archiv:
Mai 2010


     
30. Mai 2010

RIOTT-Studie: Überwachte Heroinabgabe erfolgreicher als Methadontherapie

 

Die überwachte Gabe von medizinisch dosiertem injizierbarem Heroin führt gegenüber injiziertem oder oral verabreichtem Methadon zu einem stärkeren Rückgang des Missbrauchs illegalen Straßenheroins bei jenen chronisch Süchtigen, die in Therapien versagen. Die Ergebnisse der RIOTT-Studie werden in einem aktuellen Artikel von Professor John Strang und Kollegen vom National Addiction Centre am Institute of Psychiatry des King's College London vorgestellt.

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25. Mai 2010

Die attraktivsten Websites für Kinder: einfach, lustig und interaktiv

 

Die einfache Bedienung einer Webseite ist für Kinder ein entscheidendes Schlüsselkriterium; eine ansprechende farbliche Gestaltung und Typographie bleiben vergleichsweise unerheblich, stellten Dr. Teresa Zangerl und Kollegen (Innsbruck) in einer Studie fest.

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24. Mai 2010

Todesmärsche von Bleiburg: historische Aufarbeitung beginnt

 

Menschenrechtsaktivisten - v.a. Kroaten - gedachten während der letzten Tage erneut der Tragödie von Bleiburg: Vor 55 Jahren begannen in der Kleinstadt in Kärnten kilometerlange Todesmärsche; mehr als 100tausend Kroaten, Deutsche, Slowenen, Bosnier, Italiener und andere wurden von Einheiten des Broz Tito nach Jugoslawien getrieben, gefoltert und ermordet.

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21. Mai 2010

Neuer Ratgeber für Patienten mit Prostatakrebs

Im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie ist jetzt der Patientenratgeber zum lokal fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinom erschienen. Er steht unter www.aezq.de/edocs/pdf/info/pl-pca-II.pdf zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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20. Mai 2010

Studie: Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus

 

In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie „Pflege-Thermometer 2009“. Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Stellen in der Krankenhauspflege bei steigenden Patientenzahlen abgebaut worden sind.

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20. Mai 2010

Kinder mit Harninkontinenz: häufig keine oder eine fehlerhafte Diagnostik und Therapie

Etwa zehn Prozent der siebenjährigen Kinder nässen nachts ein, bei zehnjährigen reduziert sich der Anteil auf annähernd fünf Prozent, bei sechzehnjährigen sinkt er auf etwa ein Prozent. Das Spektrum an Ursachen und Begleitbeschwerden der Harninkontinenz ist äußerst umfangreich; entsprechend hoch liegen die Anforderungen an Diagnostik und Therapie. Dazu erscheint jetzt das "Manual für die standardisierte Diagnostik, Therapie und Schulung bei Kindern und Jugendlichen mit funktioneller Harninkontinenz". Prof. Dr. Hannsjörg Bachmann und Dr. Christian Steuber (Bremen) geben den Band für die Konsensusgruppe Kontinenzschulung heraus.

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18. Mai 2010

Fast ein Fünftel der Bevölkerung gewaltbereit: vorwiegend Deutsch-Türken und Arbeitslose

 

Wie groß ist die Bevölkerungsschicht, die als gewaltbereites Sicherheitsrisiko eingestuft werden muss? In einer Studie kennzeichnete Professor Dr. Ekkehard F. Kleiter etwa 17,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland als "aggressive Misserfolgs-Egozentriker und konfliktbelastete Negativisten".

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18. Mai 2010

Abnehmen? Zunehmen? Avatare beweisen: Auf die Körperoberfläche kommt es an!

 

Ein Stück Torte sehen und zunehmen? Ein Phänomen, das zahlreiche Menschen nur allzu gut kennen, die sich mit Übergewicht plagen. Essen wie ein Scheunendrescher und trotzdem schlank bleiben? Auch dieses Phänomen kennen Viele! Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) weisen nach, warum gedrungene Menschen prinzipiell Schwierigkeiten haben abzunehmen, und warum schlanke Menschen Schwierigkeiten haben zuzunehmen. Beide Effekte sind physikalisch erklärbar, denn ca. 70 Prozent der Energie, die wir über Lebensmittel zuführen, dienen der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.

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18. Mai 2010

Die Geheimarchive der Medizin
Wie Patienten durch Verschweigen von Wissen geschädigt werden

 

Niemand weiß, wie vielen Müttern und Kindern die Geburtszange bereits das Leben gerettet hat. Das Instrument gehört seit etwa 250 Jahren zur Grundausstattung jedes Kreißsaals. Trotzdem gibt es einen Schatten auf der Erfolgsgeschichte: Denn nachdem die Brüder Chamberlen die Zange Anfang des 17. Jahrhunderts erfunden hatten, wurde sie über 3 Generationen von ihnen und ihren Nachkommen eingesetzt, aber vor anderen Geburtshelfern geheim gehalten. Während die Familie der Chamberlens sich dank der Zange Ruhm und Reichtum erwarb, starben andernorts weiterhin Mütter und Kinder, weil das Instrument dort nicht verfügbar war.

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14. Mai 2010

Gesetze zur Sicherungsverwahrung: Beschwichtigung, Bürokratie, aber keine Sicherheit

 

Ab den 90er Jahren wurden die gesetzlichen Möglichkeiten verschärft, rückfallgefährdete Schwerverbrecher über ihre Haftzeit hinaus in Sicherungsverwahrung zu nehmen. Damit wurde "ein Stück symbolischer Gesetzgebung geschaffen, um die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, statt wirklich Sicherheit zu gewährleisten," kritisiert der Kriminologe Professor Dr. Arthur Kreuzer (Gießen).

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12. Mai 2010

WWU-Forscher weisen erstmals Faktoren für die Entstehung von Lupus Erythematodes nach

 

Manchmal bekämpft der Körper sich selbst: Bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus Erythematodes greifen Zellen des angeborenen Immunsystems andere Körperzellen an und lösen damit Entzündungen aus. Die genauen Ursachen dieser Krankheit, von der in Deutschland rund 40.000 Menschen betroffen sind, lagen bislang weitgehend im Dunkeln. Wissenschaftler der Universität Münster (WWU) konnten nun erstmals einen molekularbiologischen Zusammenhang für die Entstehung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) nachweisen. In „Nature Medicine“, einer der weltweit renommiertesten Fachzeitschriften, wurden ihre Forschungsergebnisse am 09. Mai 2010 veröffentlicht.

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11. Mai 2010

Die wissenschaftliche Wiederentdeckung der Gaumenfreuden

 

Mit Techniken aus der Avantgarde-Küche wollen eine Pflegewissenschaftlerin, ein Koch und ein Physiker Pflegebedürftigen ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Die Kooperation soll nach Alternativen für die oft eintönige Verpflegung in Seniorenheimen und Krankenhäusern suchen. Basis dafür sind Untersuchungen am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz.

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11. Mai 2010

Leibniz-Forscher entwickelt Wirkstoff gegen Sepsis

 

Jährlich erkranken in Deutschland 154.000 Menschen an Blutvergiftung, fast 70.000 sterben daran. Eine Blutvergiftung – oder Sepsis – entwickelt sich, wenn unser Immunsystem in Reaktion auf eine bakterielle Infektion außer Kontrolle gerät. Medikamente wie Antibiotika helfen nur bedingt gegen die Krankheit, die zu 30 bis 50 Prozent tödlich verläuft. Nun hat der Biophysiker Klaus Brandenburg vom Forschungszentrum Borstel – Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften mit seinem Team Wirkstoffe auf der Basis synthetischer Peptide entwickelt, die Hoffnung auf eine wirksame Behandlung der Sepsis machen. Dies berichtet das Leibniz-Journal in seiner jüngsten Ausgabe.

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11. Mai 2010

Mit dem Rad von Köln ans Mittelmeer: Zehn Prostatakrebspatienten wagen eine Radtour über 1.300 km

 

Start: 17. Mai 2010 Domplatte in Köln 10:00 Uhr - Ziel: voraussichtlich am 13. Juni 2010 Ankunft in Marseille am Vieux Port (Alter Hafen)

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11. Mai 2010

Den Blutzucker über die Niere regeln: Neue Diabetesmedikamente könnten Typ-2-Patienten helfen, Insulin und Kalorien zu sparen

 

Eine völlig neuartige Gruppe von Diabetesmedikamenten ahmt eine seltene genetische Störung nach: Dabei wird der Blutzucker über die Nieren ausgeschieden, ohne dass es zur Unterzuckerung kommt. Die neuen Wirkstoffe könnten übergewichtigen Menschen mit Typ 2-Diabetes nutzen, da mit dem Blutzucker auch Kalorien verloren gehen. Welchen Stellenwert diese Medikamente einnehmen werden und ob die Therapie langfristig sicher ist, lässt sich nach Auskunft eines Experten aber noch nicht absehen. Auf der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft vom 12. bis 15. Mai 2010 in Stuttgart diskutieren Wissenschaftler in mehreren Symposien über die neuen Medikamente.

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10. Mai 2010

Narkolepsie: Autoimmunerkrankung - künftig per Immuntherapie behandelbar?

 

Das eigene Immunsystem trägt offenbar zumindest eine Mitschuld am Entstehen von Narkolepsie – einer Krankheit, bei der die Betroffenen tagsüber plötzlich und unkontrolliert einschlafen: Die Körperabwehr greift Nervenzellen im Gehirn an, die für die Kontrolle und Steuerung von Schlafen und Wachen zuständig sind, hat jetzt ein internationales Forscherteam entdeckt. Zwar gab es bereits zuvor den Verdacht, es könnte sich bei der Krankheit um eine Autoimmunerkrankung handeln, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe attackiert. Erst jetzt sei es jedoch gelungen, tatsächlich Antikörper gegen eine bestimmte Eiweißstruktur auf der Oberfläche von Körperzellen nachzuweisen, schreiben die Forscher.

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9. Mai 2010

Kraftsport mit Kleinkind

Ein Kleinkind schätzt es, wenn es gehoben, gewirbelt, geschwungen und gedreht wird. Es ist süchtig nach dieser Form der Stimulanz. Ein solches Training fördert Gleichgewichtssinn, Motorik und geistig emotionale Entwicklung. Die optimalen Programme dieses "Kraftsports" veranschaulicht der Vater und Neurologe Prof. Dr. Josef Kessler (Köln) in seinem kleinen Bildband "Fit for Family".

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8. Mai 2010

Wohnen für ältere Menschen: mit Technik im sozialen Umfeld - IAT zu den Gestaltungsmöglichkeiten der Wohnumwelt für Senioren

 

Zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung hat sich der Haushalt längst als 3. Gesundheitsstandort etabliert. Aufgrund der Entwicklungen im Bereich der stationären Pflegeeinrichtungen und der Krankenhäuser ist abzusehen, dass weitere Aktivitäten zur Krankheitsbewältigung und Gesunderhaltung in den Haushalt verlagert werden, zeigt eine aktuelle Veröffentlichung aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT / Fachhochschule Gelsenkirchen).

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8. Mai 2010

Wechselwirkungen in der Neurorehabilitation: Therapien müssen besser abgestimmt werden

Sinn und Zweck von interdisziplinären Teams und fachübergreifenden Behandlungsansätzen werden unter Fachleuten im Gesundheitswesen kaum hinterfragt. Der Nutzen für den Patienten gilt als selbstverständlich. Mit diesem Gemeingut brach der Sportwissenschaftler Professor Dr. Christian Haas bei seiner Antrittsvorlesung am 4. Mai an der Hochschule Fresenius in Idstein.

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8. Mai 2010

Besucherzuwachs bei Pflege- und Wundkongress

 

3.393 Pflegekräfte und Mediziner diskutierten in der Messe Bremen

Volle Gänge, bis zum letzten Platz besetzte Vortragssäle, zufriedene Aussteller und Besucher – der Bremer Pflegekongresses und der Deutsche Wundkongress setzen ihre Erfolgsgeschichte fort: 3.393 Teilnehmer besuchten beide Kongresse am 5. und 6. Mai 2010 im Congress Centrum und in der Messe Bremen und tauschten sich über aktuelle Themen und Entwicklungen im Pflegebereich und im Wundsektor aus. Begleitet wurde der Kongress von einer Fachmesse mit 87 Ausstellern. Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr die „Herausforderung Onkologische Pflege“, Qualität durch vernetzte Kompetenz, multiprofessionelle Teams, Schmerzmanagement, die Frage „Passt die Wunde ins Budget?", Tumorwunden und Therapiestrategien.

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7. Mai 2010

Internationale Konferenz: Geschlechtsspezifische Krankheitsrisiken werden im Mutterleib vorprogrammiert

 

Eine Schwangerschaft stellt die weibliche Physiologie vor ein biologisches Dilemma: Einerseits gilt es, ein gesundes und kräftiges Kind zur Welt zu bringen. Andererseits soll dadurch die Gesundheit der Mutter nicht gefährdet werden. Eine Anzahl von spezifischen Genen, die sie an ihr Kind weitergibt, übernimmt daher die Aufgabe, die Ansprüche des Kindes auf ein für ihren Körper verträgliches Maß zu beschränken. Diese sogenannten „imprinted genes“ tragen eine spezielle „Prägung“, die ihre Aktivität maßgeblich beeinflusst.

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6. Mai 2010

„Die Wünsche Sterbender ernst nehmen“
Auch am Ende des Lebens in der Mitte der Gesellschaft bleiben

 

„Das ist ein schwieriges Thema, aber es geht jeden von uns an“, sagte Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen über die neue Veranstaltung „Leben und Tod“, die erstmals in der Halle 4 der Messe von Donnerstag, 6. Mai bis Freitag, 7. Mai Informationen zu Vorsorge, Pflege, Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde gibt. „Das Thema aus dem Privaten ins Öffentliche holen, Miteinander über Unausweichliches sprechen, Kommunikation schaffen, in aller Ruhe Zeit und Raum für Gespräche bieten“ – all dies sei im Vorfeld immer wieder als Grund für das vielfältige Engagement der verschiedensten Einrichtungen, die sich hier präsentieren, genannt worden, so erklärt Schneider die erstaunliche Zahl von 62 Ausstellern bei dieser ungewöhnlichen Erstveranstaltung.

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6. Mai 2010

„Arbeitsplätze in der Pflege versprechen Zukunft“
Deutscher Wundkongress und Bremer Pflegekongress eröffnet

 

„Wir brauchen eine Imageverbesserung der Berufe im Gesundheitswesen“, sagte Dr. Martin Götz, Referatsleiter Medizin und Pflege bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales der Freien Hansestadt Bremen, anlässlich der Eröffnung des 6. Bremer Pflegekongresses und 4. Deutschen Wundkongresses am Mittwoch, 5. Mai, im Congress Centrum Bremen. „Dieser Kongress ist ein Baustein dazu. Er zeigt mit seinem exzellenten Programm, wie vielfältig und hoch kompetent Pflege ist. Das ist notwendig, wenn wir junge, karrierebewusste Menschen davon überzeugen wollen, dass Arbeitsplätze in der Pflege eine gute Zukunft versprechen“, so Götz weiter.

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5. Mai 2010

Selbstmord oder zweite Chance – Wie der Körper auf autoimmune T-Zellen reagiert

 

T-Zellen sind ein entscheidender Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Im Lauf ihrer Entwicklung in der Thymusdrüse erhält jede T-Zelle einen individuellen Rezeptor an der Oberfläche. Dank der Vielfalt dieser Moleküle kann der Körper nahezu jeden Krankheitserreger erkennen und unschädlich machen. Allerdings entstehen im Thymus immer auch T-Zellen, die körpereigene Strukturen erkennen und angreifen könnten. Werden diese nicht unschädlich gemacht, kann dies Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Multiple Sklerose oder Morbus Crohn nach sich ziehen. Nun konnte ein Team um den LMU-Immunologen Professor Ludger Klein in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der TU München neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die gefährlichen T-Zellen vom Körper erkannt und aussortiert werden. „Dabei haben wir auch entdeckt, warum manche der schädlichen T-Zellen in den ‚Selbstmord‘ getrieben werden, während andere zu ungefährlichen, sogenannten regulatorischen T-Zellen ‚umerzogen‘ werden“, berichtet Klein. „Die Ergebnisse tragen hoffentlich dazu bei, Autoimmunkrankheiten besser zu verstehen. Sie könnten auch einen Ausgangspunkt für neue, innovative Therapieansätze darstellen.“ (Nature Immunology online, 2. Mai 2010)

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4. Mai 2010

Wege ins Krankenhaus: Notaufnahme als “verlängerte Sprechstunde“ – Internet wichtige Entscheidungshilfe

 

Seit fünf Jahren sind Krankenhäuser verpflichtet Qualitätsberichte zu veröffentlichen. Wie Patienten aktuell „ihre“ Klinik finden, zeigt die Bevölkerungsumfrage mit 6.016 Personen von KantarHealth, die im Auftrag des BKK Bundesverbandes im Emnid CATI Bus durchgeführt wurde. Ein Drittel aller Befragten ab 14 Jahren war in den letzten drei Jahren mindestens einmal über zwei Tage im Krankenhaus. Von den chronisch Kranken berichtet knapp jeder Zweite von ein oder mehreren Klinikaufenthalten.

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3. Mai 2010

Anne Will: Bildungschancen vertan

 

Warum ist ein großer Teil der Schulabgänger nicht ausbildungsfähig?

Hans-Olaf Henkel nannte bei Anne Will als ersten der diversen Gründe: Viele Eltern lassen es an Vorbildlichkeit und Engagement fehlen. Die realistische, unpopuläre Feststellung wurde dann nicht weiter vertieft. Auch die Empfehlung, Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern externe "Bildungspaten" an die Seite zu stellen, blieb ohne Erläuterung.

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2. Mai 2010

Studie belegt: Kardiologische Langzeitrehabilitation unzureichend

 

"Die kardiologische Rehabilitation in Deutschland wird - wie ihre Vertreter zum Teil selbst einräumen - in der Phase III dem Anspruch einer umfassenden Patientenbetreuung nicht gerecht," kritisiert Prof. Dr. Reiner Rugulies.

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1. Mai 2010

Motorische Defizite und Übergewicht immer häufiger bei Kindern

 

Nach Ansicht der Mehrheit der befragten Kinderärzte hat sowohl die Anzahl der Kinder mit Übergewicht, als auch die Anzahl der Kinder mit motorischen Defiziten in den letzten 10 Jahren stark oder etwas zugenommen. Nur wenige sind der Meinung, dass sich der Anteil der Kinder mit diesen gesundheitlichen Problemen in den letzten 10 Jahren nicht verändert hat. Eine Abnahme stellt keiner der befragten Ärzte fest.

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