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30. März 2010 |
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Interdisziplinäre Notfallaufnahme:
medizinisch nützlich, organisatorisch
entlastend, ökonomisch vorteilhaft |
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Eine frühe intensivmedizinische Initialtherapie in einer
Interdisziplinären Notfallaufnahme ist medizinisch sinnvoll
und kann zu einer deutlich reduzierten Inanspruchnahme
stationärer Intensivbetten beitragen. Damit ist eine
Interdisziplinäre Notaufnahme auch wirtschaftlich interessant,
berichten Prof. Dr. Andre Gries und Kollegen in "Intensiv- und
Notfallbehandlung". Nur wenige Kliniken in Deutschland
verfügen über eine derartige Einrichtung. |
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29. März 2010 |
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Stress und Angst: Ein Viertel der
Medizinstudierenden psychisch belastet |
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Mehr als ein Viertel der Medizinstudierenden ist "psychisch
deutlich belastet", ergab eine Untersuchung in der Technischen
Universität Dresden. Ängste stehen im Vordergrund,
Depressionen folgen an zweiter Stelle. Psychotherapeutische
Hilfe nehmen nur die wenigsten Studierenden in Anspruch.
Körperlich-gesundheitliche Probleme sind eher die Ausnahme,
berichtet Dr. Constantin Klein. |
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29. März 2010 |
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Schmerztherapie optimieren: kontinuierliche
Infusion von Lokalanästhetika in das
Wundgebiet |
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"Die kontinuierliche Infusion von Lokalanästhetika direkt in
das Wundgebiet hat sich bei zahlreichen Indikationen als
effektiv erwiesen. Das Verfahren ist einfach durchzuführen und
scheint die postoperative Rehabilitation zu fördern",
berichtet PD Dr. Andre Gotschalk (Bochum) in Journal für
Anästhesie und Intensivbehandlung 1/2010. Schmerzreduktion und
Schlafqualität werden verbessert, die Patienten können früher
aus der Klinik entlassen werden. |
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27. März 2010 |
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Zeitumstellung: Mehr Herzinfarkte und
Verkehrsunfälle |
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In der Nacht zum Sonntag wird auf die Sommerzeit umgestellt,
um zwei Uhr nachts ist es plötzlich drei. Wissenschaftler
kritisieren die Umstellung massiv. „Ich halte sie nicht nur
für überflüssig“, sagt der Regensburger Psychologe Jürgen
Zulley, „sondern auch für schädlich.“ Auch der Münchner
Chronobiologe Till Roenneberg hält sie für einen „von oben
diktierten Eingriff in unser biologisches System“. |
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26. März 2010 |
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Sexuelles Interesse schwindet:
Wechseljahresbeschwerden bei Türkinnen
stärker ausgeprägt als bei Deutschen |
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Türkische und deutsche Frauen in Deutschland leiden
tendenziell unter den gleichen Wechseljahresbeschwerden; doch
die psychischen und somatischen Belastungen der Türkinnen sind
wesentlich ausgeprägter, stellten Prof. Dr. Theda Borde und PD
Dr. Matthias David (Berlin) in einer Studie fest. Mehr als 40
Prozent der türkischen, jedoch weniger als 10 Prozent der
deutschen Frauen klagen über depressive Verstimmungen nach der
Menopause. |
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26. März 2010 |
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Weniger neue Drogenkonsumenten, weniger
Drogentote |
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Pressekonferenz der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und
des Präsidenten des Bundeskriminalamtes:
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist auf den
drittniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre gesunken. Im
Jahr 2009 kamen 1.331 Menschen durch den Konsum illegaler
Drogen ums Leben, ein Rückgang um acht Prozent im Vergleich
zum Vorjahr (1.449). |
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25. März 2010 |
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Weltweit einzigartiges Managementsystem für
die ambulante und stationäre Altenhilfe |
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Versäumnisse und Fehler gehören zum Pflegealltag, werden aber
in den Einrichtungen oft totgeschwiegen und seien sie auch
noch so klein und völlig unbeabsichtigt. Dabei böten sich den
ambulanten und stationären Pflegediensten ein regelrechter
Qualitätssprung und neue Marktchancen, wenn Fehler im
Betriebsablauf systematisch zur Weiterentwicklung des eigenen
Unternehmens eingesetzt werden. Das Kuratorium Deutsche
Altershilfe hat jetzt ein neues und weltweit einzigartiges
Managementsystem für die ambulante und stationäre Altenhilfe
entwickelt. |
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25. März 2010 |
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EPO in der Wundtherapie: MHH testet
innovatives Heilungskonzept ohne
Nebenwirkungen |
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Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
ist es gelungen, mit dem körpereigenen Hormon Erythropoietin (EPO)
eine neue nebenwirkungsfreie Behandlungsstrategie in der
Wundheilung zu entwerfen. In einer aktuellen multizentrischen
interdisziplinären Studie an der MHH zur Wundtherapie bei
Diabetischem Fußsyndrom zeigen die Forscher, dass schwere
chronische Wunden bei Patienten mit Diabetes Typ I und II
unter der Gabe des Medikaments EPO wesentlich schneller
abheilen als unter konventioneller Behandlung. |
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24. März 2010 |
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Vom Leben und Sterben einer Zelle |
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Mathematische Modelle erklären Zellprozesse in Zusammenhang
mit Krebs
Im menschlichen Körper sterben jeden Tag rund zehn
Milliarden Zellen. Das kontrollierte Absterben der Zellen,
auch Apoptose genannt, ist ein wichtiger physiologischer
Prozess, durch den einzelne Zellen zum Wohl des ganzen
Organismus abgetötet werden. Es handelt sich dabei um Zellen,
die alt, infiziert, potenziell gefährlich sind oder einfach
nicht länger benötigt werden. Störungen des kontrollierten
Absterbens der Zellen sind an der Entstehung zahlreicher
Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Alzheimer beteiligt. Um
ein besseres Verständnis für die komplexen biologischen
Prozesse der Apoptose zu erhalten, nutzt die Forschergruppe um
den Leibniz-Preisträger Prof. Frank Allgöwer vom Institut für
Systemtheorie und Regelungstechnik der Universität Stuttgart
(IST) Methoden der mathematischen Modellierung und Analyse.
Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem noch jungen
Forschungsgebiet der systemtheoretischen Analyse von
Rückkopplungen innerhalb biologischer Systeme. |
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23. März 2010 |
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Vorhofflimmern – der unterschätzte Vorbote
des Schlaganfalls |
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„Dreimal mehr Patienten werden in Zukunft unter Vorhofflimmern
leiden als heute. Damit einher geht eine erhöhte Sterblichkeit
und eine deutlich reduzierte Lebensqualität der Betroffenen“,
berichtet Professor Karl-Heinz Kuck, führender Kardiologe und
Spezialist für Vorhofflimmern, in Berlin. Bereits zum neunten
Mal trafen sich am 18. und 19. März rund 500 führende
Wissenschaftler aus ganz Europa beim Atrial Fibrillation
Symposium, um sich über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten
für Vorhofflimmern, einer weit verbreiteten
Herzrhythmusstörung, auszutauschen. Vielversprechend erscheint
die minimal-invasive Katheter-Ablation als Behandlungsoption,
die laut jüngsten Studienergebnissen innerhalb kurzer Zeit zu
einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen kann. |
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23. März 2010 |
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Neue Patientenbroschüre informiert über
Vorhofflimmern |
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Das Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) hat im März 2010 eine
neue Patientenbroschüre zum Thema Vorhofflimmern
herausgegeben. In der aktualisierten Neuauflage der 2005 zum
ersten Mal erschienenen Broschüre "Vorhofflimmern - Herz aus
dem Takt" informieren führende deutsche Herzspezialisten
patientengerecht und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft
über die Volkskrankheit Vorhofflimmern und ihre
Behandlungsmöglichkeiten. |
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22. März 2010 |
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Der körpereigenen Müllabfuhr auf der Spur |
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Anders als lange gedacht, werden Antikörper nicht nur nach
Kontakt zu Fremdmolekülen gebildet. Natürlich vorkommende
Abwehr-Eiweisse spüren veränderte körpereigene Bausteine auf
und helfen bei deren Beseitigung. |
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22. März 2010 |
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Hormonerkrankungen durch Weichmacher |
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Weichmacher für Kunststoffe - die sogenannten Phthalate -
kommen immer noch in hohen Konzentrationen in vielen
Medizinprodukten und Medikamenten vor, obwohl es Hinweise auf
schädliche Wirkungen beim Menschen gibt. Durch ihre hormonelle
Wirkung können genitale Fehlbildungen oder Unfruchtbarkeit bei
Männern die Folge sein. Die schädlichen Wirkungen von
Phthalaten aus Medizinprodukten war ein Thema auf dem 53.
Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
in Leipzig. |
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12. März 2010 |
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Bakterien im Darm helfen Krankheiten
erkennen
Entzündliche Darmerkrankungen leichter
diagnostizieren |
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Anzahl und Art der im Darm lebenden Bakterien prägen
chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und
Colitis ulcerosa maßgeblich. Nach neuen Erkenntnissen erlaubt
die Zusammensetzung der Mikroben eine diagnostische
Unterscheidung der beiden Krankheiten. Darüber hinaus ließe
sich der Krankheitsverlauf einer Colitis ulcerosa durch
gezielte Neubesiedelung des Darms mit bestimmten Bakterien
günstig beeinflussen. Die Rolle der im Menschen lebenden
Mikroben für die Behandlung von inneren Erkrankungen ist eines
der zentralen Themen des 116. Internistenkongresses, der vom
10. bis 14. April 2010 in Wiesbaden stattfindet. |
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10. März 2010 |
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Erstattung der Praxisgebühr als
Bonusprogramm der Krankenkasse: Effizienz
für Gesundheit und Kosten |
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Seit 2004 können gesetzliche Krankenkassen Bonusprogramme für
Gesundheitsförderung und Prävention auflegen. Eine
Arbeitsgruppe der Hochschule Neubrandenburg hat Daten der
Innungskrankenkasse-Nord evaluiert und die Effizienz des
Bonusprogramms belegt. |
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8. März 2010 |
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Kleiner Eingriff mit großer Wirkung - Bei
einem Nierentumor muss heute nicht mehr das
ganze Organ entfernt werden |
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Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil
des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie
jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen
jüngste klinische Erfahrungen, über die Experten der Asklepios
Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole für
niedergelassene Ärzte berichten. Zudem sind minimal invasive
Operationen auf dem Vormarsch. Für die Patienten bedeutet dies
zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie
ihre volle Nierenfunktion. |
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8. März 2010 |
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Angehörigen-Besuch auf der Intensivstation:
Restriktive Regelungen, jedoch häufige
Abweichungen |
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"Auf deutschen Intensivstationen werden überwiegend
restriktive Besuchsmodelle genutzt. Geregelt werden Zeit,
Dauer, Anzahl, Art und Alter der Besucher: Der überwiegende
Teil der Pflegenden ist damit einverstanden. Doch weichen sie
häufig von den Regelungen ab - insbesondere in der
Sterbephase, aber auch auf persönlichen Wunsch von Patient
oder Angehörigen." Zu diesem Ergebnis kommt eine
Umfrage-Studie von Stefan Juchems (Universität-Witten-Herdecke). |
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8. März 2010 |
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Behinderte Frauen oft gynäkologisch
unterversorgt |
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Rollstuhlfahrerinnen sind häufig gynäkologisch unterversorgt.
Behinderte können ihre urogenitalen Beschwerden nur
eingeschränkt wahrnehmen und benötigen daher eine
überdurchschnittlich sorgfältige Vorsorge. Dennoch unterbleibt
diese oft ganz oder teilweise, stellte Professorin Dr. Dr.
Mechthild Neises (MHH Hannover) in einer Studie fest.
Betroffene Patientinnen sehen bei Gynäkologinnen und
Gynäkologen durchaus ein "gutwilliges Engagement", doch häufig
eine mangelhafte Fachkompetenz. |
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5. März 2010 |
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Internisten warnen vor Verlust an
Muskelmasse im Alter |
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Die Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) warnt
davor, den altersbedingten Verlust an Muskelmasse zu
verharmlosen. „Die Sarkopenie gehört eindeutig zu den
unterschätzten Gesundheitsrisiken im Alter“, betont Jürgen
Schölmerich von der Universität Regensburg im Vorfeld des
diesjährigen DGIM-Kongresses. |
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4. März 2010 |
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Typ-1-Diabetes mellitus: Leptin statt
Insulin |
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Ein Typ-1-Diabetes mellitus lässt sich auch ohne Insulin
erfolgreich behandeln. Dies zeigen US-Forscher in den
Proceedings of the National Academy of Sciences (2010; doi:
10.1073/pnas.0909422107) an Versuchstieren. Bei Mäusen mit
Typ-1-Diabetes mellitus senkten sie den Blutzuckerspiegel
durch das Hormon Leptin ebenso zuverlässig wie mit Insulin.
Für Patienten könnte eine Kombinationstherapie mit beiden
Hormonen vorteilhaft sein. |
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3. März 2010 |
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Zigarettenwerbung treibt Jugendliche in die
Sucht |
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Zigarettenwerbung treibt Jugendliche einer Studie der
Deutschen Angestelltenkrankenkasse (DAK) zufolge in die Sucht.
„Ganz bewusst setzt die Tabakindustrie auf Motive, die
Jugendliche anspricht“, sagte DAK-Präventionsexperte Ralf
Kremer am Dienstag in Berlin. Bereits nach vier Wochen
gelegentlichen Rauchens litten Jugendliche unter
Entzugserscheinungen wie Nervosität, Unruhe und Gereiztheit. |
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3. März 2010 |
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Cannabis als Psychose-Risiko |
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Ein Cannabiskonsum von Teenagern geht, vor allem wenn er früh
einsetzt, mit einem erhöhten Risiko auf eine nicht affektive
Psychose einher. Dies ergab eine prospektive
Beobachtungsstudie in den Archives of General Psychiatry
(2010; doi: 10.1001/archgenpsychiatry.2010.6). Sie untermauert
eine in früheren Studien bemerkte Assoziation, ohne die
Kausalität beweisen zu können. |
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2. März 2010 |
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Body-Mass-Index taugt nicht für die
gesundheitliche Risikovorhersage |
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Kaum jemand bezweifelt, dass auch Deutschland mitten im
Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut
jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und
fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent
der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes
die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar. Denn gängige
Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index
(BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses
von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht
seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. "Der BMI spielt
keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder
Todesrisiko eines Menschen", betont Dr. Harald J. Schneider
von der Medizinischen Klinik der
Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt,
nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei
Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich
ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt - kurz
WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio). |
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2. März 2010 |
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Fast doppelt so viele Frakturen durch den
langen Winter |
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Durch die anhaltende Dauerfrostperiode in den letzten Wochen
im Nordosten mussten die Unfallchirurgen des Uniklinikums
Greifswald deutlich mehr Patienten mit Frakturen behandeln.
„Im Zeitraum vom 20. Dezember 2009 bis zum 20. Februar 2010
haben wir 46 Prozent mehr Brüche behandelt“, erklärt Peter
Hinz, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie. |
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2. März 2010 |
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Adipositas: Gefäßrisiken ab Kleinkindesalter |
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Bei adipösen Kindern kommt es bereits ab dem dritten
Lebensjahr zu einem Anstieg des C-reaktiven Proteins (CRP) im
Serum, was bei Erwachsenen ein erhöhtes kardiovaskuläres
Risiko anzeigt. Im Kindes- und Jugendalter kommen nach einer
Studie Pediatrics (2010; doi:10.1542/peds.2009-2182) weitere
Entzündungsmarker hinzu. |
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2. März 2010 |
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Neue Richtlinie zur Behandlung
Opiatabhängiger vorgelegt |
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Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Richtlinien zur
substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger
überarbeitet. „Wir wollen die Gesundheitsversorgung von
Opiatabhängigen weiter verbessern und noch mehr Ärztinnen und
Ärzte motivieren, sich in der Behandlung suchtkranker Menschen
zu engagieren“, erklärt Frieder Hessenauer, Vorsitzender des
BÄK-Ausschusses „Sucht und Drogen“. Die Novellierung der 2001
verabschiedeten Richtlinie war aufgrund von Änderungen der
gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich geworden. |
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