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Nierenversagen in der Intensivstation ist
künftig meist vermeidbar. Denn neue
Biomarker lassen eine Nierenschädigung
früher als bisher erkennen. Es handelt sich
um "Urin- oder Serummarker, die eine
strukturelle Schädigung des Nephron
anzeigen. Klinisch verfügbar ist derzeit
Neutrophilen-Gelatinase-assoziiertes
Lipokalin (NGAL, im Urin oder Plasma
gemessen).
Weitere Kandidaten-Marker in der
präklinischen Testung sind Kidney Injury
Molecule-1 (KIM1), Interleukin-18 (IL-18)
sowie L-type fatty acid binding protein (L-FABP),
die im Urin bestimmt werden. Die Wertigkeit
dieser Marker liegt in der Möglichkeit einer
Frühdiagnose (ca. 2-6 Stunden nach initialer
Schädigung), in der Differenzierung von
prärenaler und intrinsischer Akuter
Nierenschädigung, in der Abgrenzung zur
chronischen Niereninsuffizienz (bei
unbekanntem Basis-Kreatinin) und in der
Prognosebeurteilung", berichtet Professor
Dr. Kai M. Schmidt-Ott in seinem Beitrag zum
VI. Intensivkurs Nieren- und
Hochdruckkrankheiten.
Journal für Anästhesie und
Intensivbehandlung bietet in seiner
Sonderausgabe 3/4-2011 erstmals einen
Überblick über nephrologische
Herausforderungen in der Intensivmedizin:
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Wie monitore ich welches Organ - Frühdiagnose
der akuten Nierenschädigung
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Epidemiologie der akuten Nierenschädigung
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Akutes Nierenversagen - Pathophsiologie,
Diagnostik, Prävention
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Neue Therapieansätze bei Akuter Nierenschädigung
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Nierenersatzverfahren bei Kardiorenalem Syndrom
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Akutes Nierenversagen bei Patienten mit
Leberzirrhose
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Blutvolumen-Monitoring während der
Nierenersatztherapie im septischen
Multiorganversagen
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Prävention der Kontrastmittel-induzierten
Nephropathie
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Pflegerische Aufgaben bei kontinuierlicher und
intermittierender Nieren-Ersatztherapie in der
Intensivstation
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