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Krebs der Bauchspeicheldrüse, eine minimale
Lebensfrist. Der Patient suchte seinen Weg -
und seine Frau mit ihm. Sie arbeitet als
Psychoonkologin. Den Einbruch der
professionellen Herausforderung in ihre
private Existenz schildert Hannelore
Sinzinger in ihrem Beitrag zum aktuellen
Jahrbuch der DAPO. Viktor Frankl hat die
Richtung vorformuliert: "Es kommt nie darauf
an, was wir vom Leben zu erwarten haben,
vielmehr lediglich darauf, was das Leben von
uns erwartet."
Spürbar wurde in der gestundeten Zeit,
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wie wichtig es ist, das Selbst und die
Persönlichkeit des anderen zu achten und bewahren
zu helfen
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weiterzugeben, dass man ´innerlich stärker sein
kann als sein Schicksal´(Frankl)
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dass man im Hier und Jetzt bleiben und die guten
Momente erkennen muss
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dass einen das Vorausdenken und -planen eher
schwächt als weiterbringt
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immer wieder zu vermitteln, dass es sich lohnt, am
Leben bis zuletzt zu bleiben, vor allem im Leben
mit einer nie endenden Neugier
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immer noch Träume und kleine Pläne zu realisieren
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und vor allem niemals zu denken, dass sich etwas
nicht mehr lohnt
Für Hannelore Sinzinger bleibt es immer wichtig,
"dem Kranken einen Übergangsraum zu ermöglichen. Es
ist der psychische Raum, in dem sich die
Krankheitsbewältigung und die (therapeutische)
Begleitung Todkranker abspielt und der Patient sich
entscheiden darf zwischen der Anerkennung der
Realität und dem Eintauchen in Phantasie- und
Wunschvorstellungen, zwischen wissen und nicht
wissen wollen. Ich konnte sehr oft erfahren, von
welcher enormen Bedeutung diese
Entscheidungsfreiheit ist - sowohl für den Erhalt
des Selbstwertes als auch für den Erhalt der
seelischen Gesundheit des Patienten."
Abschließend beruft sich die Psychoonkologin und
Witwe auf Albert Camus: "Der Kampf gegen Gipfel
vermag ein Menschenherz auszufüllen."
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