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Oberflächliche Kurzausbildungen für
Wellnessaufgaben nutzen langfristig
niemandem und können Kunden gefährden.
"Angehörige physiotherapeutischer Berufe
bringen jedoch unschätzbare Vorteile in den
Wellnessbereich ein" - medizinische
Grundkenntnisse, handwerkliche Fähigkeiten,
soziale Kompetenz, betont der
Wellness-Experte Gottfried Neuhaus
(Grafschaft).
"Mit einer Zusatzqualifikation können
Physiotherapeuten, Masseure und medizinische
Bademeister die notwendige Wellness- und
Beratungskompetenz, Kenntnisse im
Wellness-Management, in der Personalführung
und im Marketing erwerben."
Neuhaus warnt: "Sehr kritisch muss man so
genannte Kurse beurteilen, die in wenigen
Tagen zum Wellness-Trainer ausbilden. So
Ausgebildete können die geforderten
Ansprüche nie und nimmer erfüllen. Reine
Augenwischerei sind hier Prädikate wie
´staatlich geprüft´, ´ärztlich geprüft´,
´medizinisch geprüft´oder ´Diplom´, das dann
das jeweilige Institut verleiht. Wenn für
solche drei-Tage-Kurse 500 Euro verlangt
werden ...", liegen klare Bewertungen nahe.
Wie ein Wellness-Unternehmen qualifiziert,
kundenfreundlich und wirtschaftlich geführt
werden kann, konkretisieren Neuhaus und
Kollegen in ihrem umfassenden,
interdisziplinären Handbuch. Bei einer gut
fünfprozentigen Wachstumsrate pro Jahr sehen
die Autoren interessante Perspektiven für
qualifizierte und engagierte Fachkräfte.
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