4. August 2010
 

Wellnessberufe: bei qualifizierter Vorbildung überdurchschnittliche Erfolgschancen

 

Oberflächliche Kurzausbildungen für Wellnessaufgaben nutzen langfristig niemandem und können Kunden gefährden. "Angehörige physiotherapeutischer Berufe bringen jedoch unschätzbare Vorteile in den Wellnessbereich ein" - medizinische Grundkenntnisse, handwerkliche Fähigkeiten, soziale Kompetenz, betont der Wellness-Experte Gottfried Neuhaus (Grafschaft).

"Mit einer Zusatzqualifikation können Physiotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister die notwendige Wellness- und Beratungskompetenz, Kenntnisse im Wellness-Management, in der Personalführung und im Marketing erwerben."

Neuhaus warnt: "Sehr kritisch muss man so genannte Kurse beurteilen, die in wenigen Tagen zum Wellness-Trainer ausbilden. So Ausgebildete können die geforderten Ansprüche nie und nimmer erfüllen. Reine Augenwischerei sind hier Prädikate wie ´staatlich geprüft´, ´ärztlich geprüft´, ´medizinisch geprüft´oder ´Diplom´, das dann das jeweilige Institut verleiht. Wenn für solche drei-Tage-Kurse 500 Euro verlangt werden ...", liegen klare Bewertungen nahe.

Wie ein Wellness-Unternehmen qualifiziert, kundenfreundlich und wirtschaftlich geführt werden kann, konkretisieren Neuhaus und Kollegen in ihrem umfassenden, interdisziplinären Handbuch. Bei einer gut fünfprozentigen Wachstumsrate pro Jahr sehen die Autoren interessante Perspektiven für qualifizierte und engagierte Fachkräfte.

 

Geiger, Gindhart, Neuhaus, Rauch, Ritter, Schleinkofer: Unternehmen Wellness
Pabst, Lengerich/Berlin, 248 Seiten, ISBN 3-89967-239-9

   

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