26. Juli 2010
 

Paula Modersohn-Becker: Bipolarität der Symbolik

 

"Seit meiner Jugend bin ich dem Lebenswerk von Paula Becker-Modersohn besonders zugetan und von der einzigartigen Ausdruckskraft ihrer Bilder ergriffen," schreibt Ricarda Jacobi an den Neurologen Dr. Wulf Becker-Glauch (Enniger/Westf.) und bedankt sich bei ihm für sein Buch "Paula Modersohn-Beckers Arbeit am Symbol".

Anhand dieser Monografie "lerne ich jetzt die ´transzendentalen Spuren´ und deren archaischen Ursprung in ihnen noch deutlicher wahrzunehmen; die Bipolarität der Symbolik, ihre Idee der Einheit von Leben und Tod, die hochgehaltene Blume, die Bedeutung der Maske, das Dritte der Kunst ... ein weiter Weg mit vielen Stationen..."

"Musik-, Tanz- und Kunsttherapie" veröffentlicht in Nr. 1/2010 den vollen Wortlaut des Dankesbriefes plus einer Hommage von Becker-Glauch an Ricarda Jacobi; in der Malerin sieht der Arzt keine Epigonin, doch eine annähernd kongeniale Schülerin von Paula Modersohn-Becker.

 

Wulf Becker-Glauch:
Paula Modersohn-Beckers Arbeit am Symbol. Zur Psychologie der Symbolik für die künstlerische Therapie

Pabst, Lengerich/Berlin, 442 Seiten, teilweise mit farbigen Abbildungen, ISBN 978-3-89967-473-6

   

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