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Der Organmangel in der
Transplantationsmedizin hat dazu geführt,
dass selbst sehr alte Spender genutzt werden
- teilweise mit vorzüglichem Ergebnis: In
der Universitätsklinik Jena spendeten 17
Verstorbene im Alter von über 75 Jahren ihre
Leber; jeweils ein Jahr später lebten noch
16 Empfänger mit einem funktionierenden
Transplantat, berichten Dr. F. Rauchfuß und
Kollegen in Transplantationsmedizin,
Supplement 2/2010.
Seit 2004 haben in Jena 54 Verstorbene im
Alter über 65 Jahren ihre Leber gespendet.
Die Einjahres-Sterblichkeit der Empfänger
betrug insgesamt 20,4%, war also kaum
ungünstiger als bei jüngeren Spendern.
Unterteilt man die Lebern nach ihrem Alter,
zeigte sich folgende Verteilung: Die
Einjahres-Sterblichkeit bei 65-69 Jahre
alten Organen betrug 30%, bei 70-74 Jahre
alten Organen 23,5% und bei Organen ab 75
Jahren 6%.
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