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Wie groß ist die Bevölkerungsschicht, die
als gewaltbereites Sicherheitsrisiko
eingestuft werden muss? In einer Studie
kennzeichnete Professor Dr. Ekkehard F.
Kleiter etwa 17,5 Prozent der Bevölkerung in
Deutschland als "aggressive
Misserfolgs-Egozentriker und
konfliktbelastete Negativisten".
Zu diesem - vorwiegend männlichen - Typ
gehören "hauptsächlich Türken, aber auch
Arbeitslose und Angehörige anderer Gruppen,
die sich benachteiligt fühlen."
"Es handelt sich um Personen, die entweder
sekundär in Reaktion auf eine ungünstige
Lebens- und Soziallage oder primär
sozialisations- und erziehungsbedingt (z.B.
durch Verwöhnung) einen hohen Grad an
Egozentrismus entwickelt haben." Der
Psychologe sieht hier "die Einengung von
Sicht- und Denkweisen auf Negatives."
Der Teufelskreis dreht sich: Personen dieser
Art erzeugen sehr viel sozialen Misserfolg;
dieser scheint die Sichtweisen zu bestätigen
- und programmiert damit die nächste
Misserfolgsstufe vor. Das Selbstwertgefühl
sinkt, und die Probleme werden "in
selbstwertdienlicher Weise auf Fremdschuld
und Ungerechtigkeit attribuiert." Damit
scheint Gewaltbereitschaft legitimiert und
überlebensnotwendig.
Kleiter glaubt das "Vorherrschen von
Deutsch-Türken in diesem Typus nicht einem
angeblichen ´türkischen Volkscharakter´
zuschreiben zu müssen, sondern eher der
problematischen Lage zwischen zwei Kulturen
und den relativ häufigen
Exklusionserlebnissen."
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