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Durch die anhaltende Dauerfrostperiode in
den letzten Wochen im Nordosten mussten die
Unfallchirurgen des Uniklinikums Greifswald
deutlich mehr Patienten mit Frakturen
behandeln. „Im Zeitraum vom 20. Dezember
2009 bis zum 20. Februar 2010 haben wir 46
Prozent mehr Brüche behandelt“, erklärt
Peter Hinz, leitender Oberarzt der
Unfallchirurgie.
Besonders häufig waren dabei Verletzungen am
Kopf und an der Wirbelsäule. So registrierte
das Uniklinikum Greifswald in den
Vergleichsmonaten des Vorjahreszeitraumes
neun Wirbelsäulenfrakturen, in diesem Winter
waren es in nur zwei Monaten 31.
Die Schädelhirntraumata erhöhten sich zudem
von 63 auf 117 in den vergangenen zwei
Monaten, Mehrfachfrakturen traten vor allem
bei Stürzen auf dem Oberarm auf. „Für die
Betroffenen zieht das in der Regel nicht
selten mehrere Operationen und einen
längeren Heilungsprozess nach sich“, so
Hinz.
Quelle:
www.aerzteblatt.de
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