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Aktuelles |
| 18.09.2008 Mittelstand: hohe Bereitschaft, für "gesundes" Arbeitsmaterial einen höheren Preis zu zahlen |
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Mittelständische Unternehmen sind meist daran interessiert, Materialien und Geräte zu verwenden, die die Gesundheit der Mitarbeiter und die Umwelt schonen. Die entsprechende Motivation und Sensibilität ist gegenüber früheren Jahren deutlich gestiegen, ermittelte der Wirtschaftspsychologe Dr. Björn Krämer (Bochum) in einer Studie. "In der Beschaffungsprogramm-Politik von Arbeitsstoffen zeigt sich, dass Grundanforderungen der Sicherheit, der Gesundheit und des Umweltschutzes ... eine gleichberechtigte Position mit wirtschaftlichen Kriterien einnehmen." Krämer beobachtet "eine relativ hohe Bereitschaft, für sichere Arbeitsstoffe einen höheren Preis zu zahlen." "Service und Dienstleistungen in Problembereichen wie die Durchführung einer Ersatzstoff-Prüfung, Erstellung von Gefahrstoffkatastern und Betriebsanweisungen sowie Schulungen der Mitarbeiter werden allerdings weniger stark nachgefragt." Die gängigen Informationsmaterialien, z.B. Sicherheitsdatenblätter, erweisen sich oft als wenig nutzerfreundlich. Um die Problematik wesentlich zu entschärfen, beschreibt Krämer Möglichkeiten, überbetriebliche Informationsnetzwerke zu entwickeln, die die Betriebe mit den notwendigen Informationen für eine präventionsorientierte Materialbeschaffung versorgen. Literaturhinweis: Björn Krämer: |
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