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Aktuelles |
| 21.08.2008 Altenpflege: in wohnlicher Atmosphäre sind Senioren selbständiger und schlafen besser |
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Sollten Demenzpatienten in speziellen Altenheimen oder gemeinsam mit anderen Senioren betreut werden? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. "Offenbar ist nicht die organisatorische Form entscheidend, sondern die Qualität der Pflege und Betreuung", dokumentieren Lieselotte und Wolfram Boucsein (Universität Wuppertal) in ihrem aktuellen Handbuch "Qualitätssicherung in der stationären Altenpflege unter besonderer Berücksichtigung demenziell veränderter Bewohner". Auf der Basis internationaler Studien bieten die Sozialwissenschaftlerin und der Psychologe eine Übersicht zum Themenkomplex, u.a.: Gestaltung von Milieu, Wohnbereich, Außenanlagen; Ernährung; Kommunikation; Sterbebegleitung; Fluktuation der Pflegenden; Umgang mit Angehörigen und Ehrenamtlichen, Beschwerdemanagement, Demenzdiagnostik. Boucsein und Boucsein empfehlen: "Die Räumlichkeiten sollten für ein Optimum an passsiver und aktiver Stimulation sorgen. Passive Stimulation wird als das bloße Sehen, Hören und Riechen der verschiedenen Aktivitäten auf der Station verstanden, aktive Stimulierung dagegen als gezielte Anregung der Bewohner durch das Pflegepersonal. Zur Herstellung von Geborgenheit und sozialer Nähe dient die Gestaltung der Räumlichkeiten nach dem Normalitätsprinzip. Darunter wird eine wohnungsähnliche Gestaltung verstanden, die den Fokus auf Überschaubarkeit, Gemütlichkeit und individuelle Gestaltung legt. Die häusliche Gestaltung hat sich in empirischen Untersuchungen als vorteilhaft erwiesen." Eine Studie hat gezeigt, "dass eine wohnliche Atmosphäre mit weniger sozialem Rückzug, größerer Unabhängigkeit, verbessertem Schlaf und mehr Familienbesuchen einherging." Literaturhinweis: Lieselotte Boucsein, Wolfram Boucsein: |
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