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Aus religiösen Familien gehen häufig religiöse
oder areligiöse Kinder hervor, seltener Kinder mit einer "mittleren"
Einstellung zur Religion, berichten Professorin Dr. Brigitta Rollett und
Dr. Marion Herle (Wien).
Die Psychologinnen befragten in ihrer Untersuchung 188 Psychologie- und
Pädagogik-Studierende, in der Mehrheit Frauen. Die Hälfte bekannte,
an Gott zu glauben.
Professor Dr. Thomas Slunecko und Dr. Brigitte Kainz (Wien) bestätigen
in einer Studie: "Die Religiosität der wichtigen ersten Bezugsperson
ist mit dafür ausschlaggebend, wie stark sich das eigene Leben religiös
orientieren wird - und zwar unabhängig davon, ob dies dann in einer
eher intrinsischen oder extrinsischen religiösen Orientierung zum
Ausdruck kommt. Zum anderen sind offenbar Bindungserfahrungen mit dieser
Person ebenfalls für die religiöse Orientierung wichtig."
Literaturhinweis:
Brigitta
Rollett, Marion Herle, Ingrid Braunschmid (Hrsg.)
Eingebettet in´s Menschsein: Beispiel Religion
Pabst, 164 Seiten, ISBN 978-3-89967-137-7
  
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