| VERHALTENSTHERAPIE &
VERHALTENSMEDIZIN Heft 2 - 1999
Tom Sensky
Kognitive Faktoren in der Verhaltensmedizin -
Relevanz für Diagnose und Therapieerfolg
Zusammenfassung. Subjektive
Krankheitsmodelle beeinflussen sowohl das
Gesundheitsverhalten als auch die Inanspruchnahme
medizinischer Versorgung. Diese subjektiven
Krankheitsmodelle bestehen aus einem komplexen
Zusammenspiel von Kognitionen, Emotionen und
Verhalten. Die daraus resultierenden
Bewertungsprozesse sind durch weitere Faktoren
beeinflußbar. Dazu gehören u. a. depressive
oder ängstliche Gestimmtheit,
Kontrollerwartungen, Kausalattributionen,
Kohärenzempfinden und autobiografische
Erinnerungen. Die Berücksichtigung und genaue
Kenntnis dieser Faktoren sind Ausgangspunkt für
die Identifikation von Risikopatienten und die
Entwicklung spezifischer Behandlungsansätze.
Schlüsselwörter: subjektive
Krankheitsmodelle, Attributionen, Depression,
Ängstlichkeit, Appraisal
Dr. Tom Sensky
Imperial College School of Medicine
West Middlesex University Hospital
Isleworth Middlesex TW7 6AF
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