| VERHALTENSTHERAPIE &
VERHALTENSMEDIZIN Heft 1 - 1999
Thomas Köhler
Die Bedeutung von
psychophysiologischer Reaktivität für die
klinische Forschung und Praxis
Zusammenfassung. Dieser Artikel
führt in eine Reihe von Beiträgen ein, die
teils in diesem Heft, teils in späteren, zur
psychophysiologischen Reaktivität und ihrer
klinischen Bedeutung erscheinen werden. Er
beginnt mit einer kurzen Darstellung der Konzepte
von Symptomspezifität und Individualspezifität
(ISR) und ihrem Stellenwert für die
psychosomatische Grundlagenforschung; dabei wird
herausgearbeitet, daß die pathogenetische
Bedeutung individualspezifischer Reaktionsmuster
bis jetzt keineswegs einwandfrei demonstriert
ist. Anschließend wird auf einige unter
klinischen Gesichtspunkten besonders relevant
scheinende Aussagen aus den Beiträgen von M.
Myrtek und T. Ritz hingewiesen.
Schlüsselwörter:
Psychophysiologische Reaktivität,
individualspezifische Reaktionen, Relevanz für
klinische Forschung
Prof. Dr. Dr. Thomas
Köhler
Psychologisches Institut III
der Universität Hamburg
von-Melle-Park 5
D-20146 Hamburg
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