| Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
bei Kindern und Jugendlichen Dieser Artikel
bietet einen Überblick über
Prävalenz, Risikofaktoren, Verlauf
und Behandlungsstrategien der
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
Neuen epidemiologischen Studien zufolge
erfüllen zwischen 3 und 10% aller Kinder
die Kriterien für die
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
Die Störung tritt bei Jungen signifikant
häufiger als bei Mädchen auf. Andere
Risikofaktoren/Korrelate, die gemeinhin
berichtet werden, beinhalten soziale
(z.B. familiäre Faktoren, soziale
Interaktion, schulische Leistungen) und
biologische Faktoren (z.B. biochemische
Faktoren, genetische Faktoren,
Ernährung). Der Artikel schließt mit
der Darstellung verschiedener Arten
psychopharmakologischer und
psychologischer Interventionen zur
Behandlung von Kindern mit
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
Cecilia
A. Essau, Judith Conradt, Franz
Petermann, Ute Koglin
Schlüsselwörter:
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung,
Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität,
Impulsivität, Komorbidität
Anschrift
der Autorin:
Dr.
Cecilia A. Essau
Zentrum für Rehabilitationsforschung der
Universität Bremen
Grazer Straße 6
D-28359 Bremen
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