VERHALTENSTHERAPIE & VERHALTENSMEDIZIN

Heft 2 - 1998

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Kindern und Jugendlichen

Dieser Artikel bietet einen Überblick über  Prävalenz, Risikofaktoren, Verlauf und Behandlungsstrategien der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Neuen epidemiologischen Studien zufolge erfüllen zwischen 3 und 10% aller Kinder die Kriterien für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Die Störung tritt bei Jungen signifikant häufiger als bei Mädchen auf. Andere Risikofaktoren/Korrelate, die gemeinhin berichtet werden, beinhalten soziale (z.B. familiäre Faktoren, soziale Interaktion, schulische Leistungen) und biologische Faktoren (z.B. biochemische Faktoren, genetische Faktoren, Ernährung). Der Artikel schließt mit der Darstellung verschiedener Arten psychopharmakologischer und psychologischer Interventionen zur Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.

Cecilia A. Essau, Judith Conradt, Franz Petermann, Ute Koglin

Schlüsselwörter:
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, Impulsivität, Komorbidität

Anschrift der Autorin:
Dr. Cecilia A. Essau
Zentrum für Rehabilitationsforschung der Universität Bremen
Grazer Straße 6
D-28359 Bremen


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