| Lernstörungen
- Bedingungsmomente und Interventionsperspektiven Der Beitrag analysiert
Lernstörungen bei Kindern und Jugendlichen und
führt unzureichende Lernleistungen vor allem auf
einen Mangel an metakognitiven Vermittlungen
sowie auf eine mangelnde Nutzung bzw. Ableitung
von Lernstrategien zurück. Auf einer zweiten
Analyseebene werden Gründe für die mangelnde
Strategienutzung genannt, wobei motivationale,
sozioökonomische Bedingungen, unzureichende
Wissensbestände und mangelnde
Ausführungsfertigkeiten behandelt werden. Aus
diesem modifizierten good-strategy-user-model
werden Perspektiven für die Intervention
abgeleitet. Als Interventionsmöglichkeiten
werden die Vermittlung von Lernstrategien, die
Anregung metakognitiver Prozesse, die Vermittlung
von Wissen, motivierende Maßnahmen und die
Einübung von relevanten Teilfertigkeiten (etwa
Gedächtnisprozesse, Kategorisierungen)
dargestellt.
Gerhard W.
Lauth
Schlüsselwörter:
Lernstörungen, Lernstrategien, Kinder,
Kognitive Verhaltensmodifikation
Anschrift
des Autors:
Prof. Dr. Gerhard W. Lauth
Universität zu Köln
Heilpädagogische Fakultät
Klosterstraße 79 b
D-50931 Köln
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