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| Birgit Spinath Implizite Theorien über die Veränderbarkeit von Intelligenz und Begabung als Bedingungen von Motivation und Leistung |
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Die Meinung, die wir von den Dingen haben, ist wichtiger für unser Denken, Fühlen und Handeln, als die tatsächlichen Gegebenheiten. Diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit, die sich mit Impliziten Theorien beschäftigt, also subjektiven oder naiven Überzeugungen von Menschen. Besondere Aufmerksamkeit wird Impliziten Theorien über die Veränderbarkeit von Intelligenz und anderen Begabungen geschenkt. Es wird untersucht, in welcher Weise diese Überzeugungen in Lern- und Leistungssituationen Motivation und Leistungen beeinflussen. Im ersten Teil des Buches wird das Konzept der Impliziten Theorien über die Veränderbarkeit von Intelligenz hergeleitet und der Stand der psychologischen Forschung dargestellt. Dabei wird insbesondere auf die Theorie der Leistungsmotivation von Carol S. Dweck Bezug genommen, innerhalb derer Impliziten Theorien spezifische Auswirkungen auf Zielsetzungen, Ursachenzuschreibungen und Verhalten in Leistungskontexten zugesprochen werden. Im zweiten Teil des Buches werden verschiedene offene Fragen der Dweck´schen Theorie untersucht. Dazu werden vier Studien ausführlich geschildert, die sich mit Impliziten Theorien über Intelligenz und Begabung von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Erwachsenen befassen. Es wird gezeigt, wie sich subjektive Überzeugungen über das Lebensalter verändern und wie sich dies erklären lässt. Auch werden Zusammenhänge mit anderen psychologischen Merkmalen, wie Intelligenz und Persönlichkeitseigenschaften untersucht. Dieses Buch richtet sich an alle, die sich in Forschung und Praxis mit Lern- und Leistungsverhalten und dessen Bedingungen beschäftigen. 2001, 192 Seiten, ISBN 3-935357-49-4 |
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| Pabst
Science Publishers Eichengrund 28 D-49525 Lengerich |
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