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Sabine K. Lehmann-Grube |
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Gruppenunterricht, Schreckgespenst im Dickicht pädagogischer Wunschträume oder Lichtung im Dschungel der Lehrpläne? Lehrkräfte, die diese Sozialform zum regelmäßigen Bestandteil ihres Unterrichts machen, verfügen über ein reichhaltiges Wissen für die praktische Durchführung, das sich als Subjektive Theorien des Herstellungswissens gut rekonstruieren läßt. In diesem individuellen Wissen schlagen sich, mehr oder weniger ausgeprägt, sozial-konstruierte Wissensbestände über und für kooperative Lernformen nieder, die sich als Soziale Repräsentationen von Gruppenunterricht erfassen lassen. Es zeigt sich eine positiv zu bewertende Entwicklungsdynamik des individuellen Handlungswissens von Lehrkräften durch (reflektierte) Gruppenunterrichtspraxis. Anhand der empirischen Befundlage wird das Rahmenmodell der Berner Handlungstheorie zum Verhältnis sozialen und individuellen Wissens theoretisch ausdifferenziert.
2000, 356 Seiten, ISBN 3-934252-54-0, Preis: 20,- Euro |
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| Pabst
Science Publishers Eichengrund 28 D-49525 Lengerich |
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