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Ekkehard F. Kleiter |
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2003, 292 Seiten, - Vergriffen. Lieferung als eBook (PDF auf CD) möglich - |
Soziale Konflikte und Streit im persönlichen Umfeld und
zwischen Interessengruppen sind eine alltägliche und seit
Menschengedenken vorkommende Erscheinung. Der Autor sieht allerdings ein
Anwachsen der Konflikte. Dies führt er in den westlichen
Individualisierungsgesellschaften auf die freiheitliche Selbstbestimmung
und die dadurch entstehende Meinungs- und Interessenvielfalt zurück,
die einerseits zu begrüßen ist, andererseits aber auch
egozentrisch-egoistische Strebungen freisetzt. Nun sind Konflikte nicht
an sich zu vermeiden, sondern es ist zwischen konstruktiven und
destruktiven Konflikten zu unterscheiden. Konflikte sind durch ein
konstruktives Konfliktmanagement zu gestalten. Der Autor führt zur
Reduzierung und Beherrschbarkeit von Konflikten das Konstrukt der
Versöhnungsbereitschaft im weltlichen Sinne ein. Der Grad der
Versöhnungsbereitschaft entscheidet über die Wahl der
Konfliktstrategie (Streitanstiftung/Kampf/Aggression, konstruktives
Konfliktmanagement, Vermeidung/Harmonisierung, Nachgeben/Rückzug) und
regelt das Verhalten vor, während und nach einem Konflikt.
Versöhnlichkeit fördert die Konfliktreduzierung, führt zu
Deeskalation; Unversöhnlichkeit verschärft und befördert die
Konflikteskalation. Versöhnungsbereitschaft ist eine zentrale
Einstellungsgröße bei der Regulation von Konflikten und der Anwahl von
Verhaltensstrategien. Interessenten: Psychologen (z.B. der Richtungen: Konflikt- und Aggressionspsychologie, Sozialpsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, psychologische Beratung, Mediation und Konfliktmanagement u.a.), Pädagogen, Soziologen, Politologen und alle Personen, die mit dem Umgang mit Konflikten zu tun haben. |
| Pabst
Science Publishers Eichengrund 28 D-49525 Lengerich |
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