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2003, 216 Seiten,
ISBN 3-89967-013-2,
Preis: 15,- Euro
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Die Knochenmarktransplantation ist mit Hoffnung auf
Heilung und mit Todesangst verbunden. Angehörige und Freunde stehen den
Patienten in dieser Situation bei. Diese Kontakte induzieren positive,
allerdings u.U. auch negative Emotionen.
Die Längsschnittstudie an 154 Patienten der Knochenmarktransplantation
analysiert soziale Interaktionen vom Zeitpunkt der stationären Aufnahme
bis zu einem Jahr nach dem Eingriff. Dabei finden stützende und
belastende Aspekte Berücksichtigung. Zur angemessenen Erfassung des
Konstruktes wird die Adaption eines spezifisch für physisch
schwerkranke Patienten entwickelten Instruments, die Skalen zur sozialen
Unterstützung bei Krankheit (Ramm & Hasenbring, 1998), eingesetzt.
Während der stationären Behandlung kann eine zu große Zahl von
Besuchern Disstress und Depressivität auslösen oder verstärken. Nach
der Entlassung aus der Klinik geht die soziale Unterstützung häufig
zurück - mit ungünstigen Folgen für das Befinden des Patienten. Die
Autorin empfiehlt den Kranken, in allen Behandlungsphasen ihre Wünsche
zur sozialen Interaktion möglichst offen mitzuteilen.
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